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Yo soy la locura
Klassik
Klassik

Yo soy la locura

BESCHREIBUNG

Henry du Bailly (?-1637) beschreibt in seinem Lied „Yo soy la locura“ die beliebtesten Themen der spanischen Kunst des 17. Jahrhunderts: Verrücktheit und Tollheit (vor allem durch und in der Liebe). Hauptinspirationsquelle war neben Miguel de Cervantes’ „Don Quijote“ die Commedia dell’Arte. Musikalisch und literarisch gab es einen Umbruch: man wandte sich von der Polyphonie zur begleiteten italienischen Monodie; außerdem entwickelten junge Literaten, Bonvivants, die „romance nuevo“ (neue Ballade) mit pastoralen und amourösen Themen. Die Lieder verbreiteten sich gemeinsam mit den Gedichten als Handschriften und vor allem mündlich wie ein Lauffeuer in allen Schichten. Die Verrücktheit – ob real oder nur vorgetäuscht – entschuldigte so manchen Ausrutscher im sozialen Umgang.

Raquel Andueza & La Galanía lassen neben diesen humorvollen Gesängen auch die bewegten „bailes“ (Tänze), die in Spanien auf den Straßen, in Schänken oder bei Volksfesten gespielt wurden, erklingen. Das Ensemble gehört zu den wichtigsten Interpreten Alter Musik in Spanien, bei uns sind sie noch ein Geheimtipp.
br> SANZ, BLAS DE CASTRO, HIDALGO
Raquel Andueza & La Galanía
Raquel Andueza – Sopran
Pablo Prieto – Violine
Pierre Pitzl – Barockgitarre
Jesús Fernández Baena – Theorbe
David Mayoral – Perkussion

Uhrzeit

Beginn: 28.06.2023 20:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Salzlager Hall
Saline 18 (Autobahnauffahrt Hall Mitte), 6060 HALL IN TIROL
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BESCHREIBUNG

Henry du Bailly (?-1637) beschreibt in seinem Lied „Yo soy la locura“ die beliebtesten Themen der spanischen Kunst des 17. Jahrhunderts: Verrücktheit und Tollheit (vor allem durch und in der Liebe). Hauptinspirationsquelle war neben Miguel de Cervantes’ „Don Quijote“ die Commedia dell’Arte. Musikalisch und literarisch gab es einen Umbruch: man wandte sich von der Polyphonie zur begleiteten italienischen Monodie; außerdem entwickelten junge Literaten, Bonvivants, die „romance nuevo“ (neue Ballade) mit pastoralen und amourösen Themen. Die Lieder verbreiteten sich gemeinsam mit den Gedichten als Handschriften und vor allem mündlich wie ein Lauffeuer in allen Schichten. Die Verrücktheit – ob real oder nur vorgetäuscht – entschuldigte so manchen Ausrutscher im sozialen Umgang.

Raquel Andueza & La Galanía lassen neben diesen humorvollen Gesängen auch die bewegten „bailes“ (Tänze), die in Spanien auf den Straßen, in Schänken oder bei Volksfesten gespielt wurden, erklingen. Das Ensemble gehört zu den wichtigsten Interpreten Alter Musik in Spanien, bei uns sind sie noch ein Geheimtipp.
br> SANZ, BLAS DE CASTRO, HIDALGO
Raquel Andueza & La Galanía
Raquel Andueza – Sopran
Pablo Prieto – Violine
Pierre Pitzl – Barockgitarre
Jesús Fernández Baena – Theorbe
David Mayoral – Perkussion