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Ausstellung: "Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag"
Ausstellung: "Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag"
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Ausstellung: "Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag"

BESCHREIBUNG

Erstmals arbeiten der Verein Netzwerk Handwerk und das Museum Tiroler Bauernhöfe bei einem Projekt zusammen. Kuratiert von Architekt Christian Dummer bietet die Ausstellung „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach Blicke hinter die Kulissen von Handwerksbetrieben in Tirol.

 

Wer von Tiroler Handwerk spricht, hat rasch die Bilder von traditionellem Handwerk im Kopf. Doch der Begriff umfasst viel mehr. Der Installateur gehört ebenso dazu wie die Trachtenschneiderin, der Dachplattenmacher ebenso wie die Vergolderin.

 

In der Ausstellung „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ geht Netzwerk Handwerk der Frage nach, wie authentisch und echt Handwerk in Zeiten von Globalisierung und Billigproduktion ist – und sein kann. Anhand von neun auf den ersten Blick ungewöhnlichen Objekten – wie etwa ein Druckgefäß, ein ausgestopfter Marder oder ein Lehmklumpen – erzählt sie die Geschichte und Entwicklung spezifischer Handwerksberufe. Videoinstallationen zeigen fünf Protagonistinnen und Protagonisten bei ihrer Tätigkeit und bieten Einblicke in ihre Werte, ihre Unternehmensphilosophie und ihre Haltung zum Beruf. Der Blick auf ihr Tun spiegelt sich in der „Werkcollage“ mit Zeitungsausschnitten, Zitaten und Buchauszügen zu den verschiedenen Berufen, Handwerkern und Handwerkerinnen. Materialien werden optisch und haptisch erfahrbar – vom Lehm über Beton bis zu Zirbenholz, Flachs oder Marderhaar.

 

Kuratiert von Architekt Christian Dummer blickt „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ hinter die Kulissen. So geht die Sonderausstellung der Frage nach, was so unterschiedliche Handwerker und Handwerkerinnen verbindet – wie die Vergolderin Maria Birbamer-Zott, deren Handwerk sich in den letzten Jahrhunderten kaum verändert hat, und den Installateur Anton Pletzer, der ein Unternehmen mit 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehreren Standorten in Tirol leitet. Was die Milchbuben, die mit ihren Käseerzeugnissen erfolgreich eine Nische besetzen, und Peter Bucher, der seine handgefertigten Dachplatten heute in die ganze Welt exportiert? Was die Trachtenschneiderin Helene Mayr mit dem Raumausstatter Anton Buchmayr oder dem Maler Rainer Höck?

 

In ihren Zugängen und in ihrer täglichen Arbeit zeigen sie und Handwerker wie der Gerber Martin Trenkwalder, der Konditor Reinhard Hacker, der Brillenmacher und Optiker Bernhard Bichler, die Tischler Klaus Misslinger, Max und Markus Schlemaier oder der Restaurator Johannes Schroll, welche Eigenschaften Handwerkerinnen und Handwerker heute mitbringen und mitbringen müssen, um in einer globalisierten Welt zu bestehen.

 

Gemeinsam mit ihren Besucherinnen und Besuchern begibt sich „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ auf Spurensuche nach den Qualitäten zeitgenössischen Handwerks in Tirol abseits von Klischees.

 


 

 

 


Uhrzeit

Beginn: 06.08.2022 09:00 – Ende: 31.10.2022 17:00

VERANSTALTUNGSORT

Museum Tiroler Bauernhöfe
Angerberg 10, 6233 Kramsach
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BESCHREIBUNG

Erstmals arbeiten der Verein Netzwerk Handwerk und das Museum Tiroler Bauernhöfe bei einem Projekt zusammen. Kuratiert von Architekt Christian Dummer bietet die Ausstellung „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach Blicke hinter die Kulissen von Handwerksbetrieben in Tirol.

 

Wer von Tiroler Handwerk spricht, hat rasch die Bilder von traditionellem Handwerk im Kopf. Doch der Begriff umfasst viel mehr. Der Installateur gehört ebenso dazu wie die Trachtenschneiderin, der Dachplattenmacher ebenso wie die Vergolderin.

 

In der Ausstellung „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ geht Netzwerk Handwerk der Frage nach, wie authentisch und echt Handwerk in Zeiten von Globalisierung und Billigproduktion ist – und sein kann. Anhand von neun auf den ersten Blick ungewöhnlichen Objekten – wie etwa ein Druckgefäß, ein ausgestopfter Marder oder ein Lehmklumpen – erzählt sie die Geschichte und Entwicklung spezifischer Handwerksberufe. Videoinstallationen zeigen fünf Protagonistinnen und Protagonisten bei ihrer Tätigkeit und bieten Einblicke in ihre Werte, ihre Unternehmensphilosophie und ihre Haltung zum Beruf. Der Blick auf ihr Tun spiegelt sich in der „Werkcollage“ mit Zeitungsausschnitten, Zitaten und Buchauszügen zu den verschiedenen Berufen, Handwerkern und Handwerkerinnen. Materialien werden optisch und haptisch erfahrbar – vom Lehm über Beton bis zu Zirbenholz, Flachs oder Marderhaar.

 

Kuratiert von Architekt Christian Dummer blickt „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ hinter die Kulissen. So geht die Sonderausstellung der Frage nach, was so unterschiedliche Handwerker und Handwerkerinnen verbindet – wie die Vergolderin Maria Birbamer-Zott, deren Handwerk sich in den letzten Jahrhunderten kaum verändert hat, und den Installateur Anton Pletzer, der ein Unternehmen mit 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mehreren Standorten in Tirol leitet. Was die Milchbuben, die mit ihren Käseerzeugnissen erfolgreich eine Nische besetzen, und Peter Bucher, der seine handgefertigten Dachplatten heute in die ganze Welt exportiert? Was die Trachtenschneiderin Helene Mayr mit dem Raumausstatter Anton Buchmayr oder dem Maler Rainer Höck?

 

In ihren Zugängen und in ihrer täglichen Arbeit zeigen sie und Handwerker wie der Gerber Martin Trenkwalder, der Konditor Reinhard Hacker, der Brillenmacher und Optiker Bernhard Bichler, die Tischler Klaus Misslinger, Max und Markus Schlemaier oder der Restaurator Johannes Schroll, welche Eigenschaften Handwerkerinnen und Handwerker heute mitbringen und mitbringen müssen, um in einer globalisierten Welt zu bestehen.

 

Gemeinsam mit ihren Besucherinnen und Besuchern begibt sich „Alles Handwerk. Zwischen Klischee und Alltag“ auf Spurensuche nach den Qualitäten zeitgenössischen Handwerks in Tirol abseits von Klischees.