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Film | Kino
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Labor – Verwandeln und Verkleiden

BESCHREIBUNG

Wildes Forschen / offene Werkstatt mit Abendspaziergänge
Institut für künstlerische Forschung zur Körperpoesie der Kindheit
Jack Hauser, Sabina Holzer, Esther Strauss

Verkleiden ist eine ziemlich clevere Antwort auf eine ziemlich fiese Kränkung. Wir werden als Menschen mit einem schier unendlichen Vorrat an Möglichkeiten geboren, könnten nahezu alles sein und werden – und sind dann aber dazu angehalten, mehr oder weniger genau eine Identität zu leben. Die Verkleidung ist die Verwandlungshilfe, die es uns erlaubt, diese eine Identität zu erweitern, für kurze Zeit zum Anderen zu werden.

Verwandlungsfreudige sind eingeladen, sich im Rahmen des VORBRENNER zu verkleiden, um Fremde, Tiere, Plastik, Düfte und Klänge zu sein. Mit Verkleidungen werden Gefühle, Ängste und Wünsche verwandelt, die sonst ein Schattendasein führen. Die treibende Kraft dahinter ist Neugier. Die Kunst besteht darin, unperfekte Verkleidungen nach der eigenen Fantasie und jenseits der Theaterbühne zu definieren.

Das Institut für künstlerische Forschung zur Körperpoesie der Kindheit wurde 2018 von Jack Hauser, Sabina Holzer und Esther Strauß gegründet. Das Institut ist frei nach Claude Lévi-Strauss dem wilden Forschen gewidmet. Es versteht den Prozess nicht als den kürzest möglichen Weg zum Werk, sondern als das eigentliche Ereignis. Forschen bedeutet Nichtwissen, bedeutet Nochnichtwissen und Erkennenwollen im Spiel.


Veranstaltungen im öffentlichen Raum:

23. – 26. September 2020, 18 Uhr (Offene Werkstatt mit Abendspaziergang, Treffpunkt im BRUX / Freies Theater Innsbruck)

Veranstaltungen im BRUX / Freies Theater Innsbruck:

Sonntag, 27. September 2020, 19 Uhr (Filmscreening)

Uhrzeit

Beginn: 27.09.2020 17:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Brux / Freies Theater Innsbruck
W.-Greil-Str. 23, 6020 Innsbruck
in Google Maps anzeigen

Tickets & Preise

Freier Eintritt. Reservierung über www.brux.at erforderlich.

Veranstalter

VORBRENNER

BESCHREIBUNG

Wildes Forschen / offene Werkstatt mit Abendspaziergänge
Institut für künstlerische Forschung zur Körperpoesie der Kindheit
Jack Hauser, Sabina Holzer, Esther Strauss

Verkleiden ist eine ziemlich clevere Antwort auf eine ziemlich fiese Kränkung. Wir werden als Menschen mit einem schier unendlichen Vorrat an Möglichkeiten geboren, könnten nahezu alles sein und werden – und sind dann aber dazu angehalten, mehr oder weniger genau eine Identität zu leben. Die Verkleidung ist die Verwandlungshilfe, die es uns erlaubt, diese eine Identität zu erweitern, für kurze Zeit zum Anderen zu werden.

Verwandlungsfreudige sind eingeladen, sich im Rahmen des VORBRENNER zu verkleiden, um Fremde, Tiere, Plastik, Düfte und Klänge zu sein. Mit Verkleidungen werden Gefühle, Ängste und Wünsche verwandelt, die sonst ein Schattendasein führen. Die treibende Kraft dahinter ist Neugier. Die Kunst besteht darin, unperfekte Verkleidungen nach der eigenen Fantasie und jenseits der Theaterbühne zu definieren.

Das Institut für künstlerische Forschung zur Körperpoesie der Kindheit wurde 2018 von Jack Hauser, Sabina Holzer und Esther Strauß gegründet. Das Institut ist frei nach Claude Lévi-Strauss dem wilden Forschen gewidmet. Es versteht den Prozess nicht als den kürzest möglichen Weg zum Werk, sondern als das eigentliche Ereignis. Forschen bedeutet Nichtwissen, bedeutet Nochnichtwissen und Erkennenwollen im Spiel.


Veranstaltungen im öffentlichen Raum:

23. – 26. September 2020, 18 Uhr (Offene Werkstatt mit Abendspaziergang, Treffpunkt im BRUX / Freies Theater Innsbruck)

Veranstaltungen im BRUX / Freies Theater Innsbruck:

Sonntag, 27. September 2020, 19 Uhr (Filmscreening)