Zurück
DIAMETRALE: Ich – Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein (Roswitha vom Bruck, BRD 1972)
DIAMETRALE: Ich – Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein (Roswitha vom Bruck, BRD 1972)
DIAMETRALE: Ich – Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein (Roswitha vom Bruck, BRD 1972)
Bühne / Unterhaltung
Bühne / Unterhaltung

DIAMETRALE: Ich – Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein (Roswitha vom Bruck, BRD 1972)

BESCHREIBUNG

Ich – Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein

Roswitha vom Bruck • BRD 1972 • 78min

35mm-Projektion • deutsche Originalfassung


15.10.2022, 22:30, Cinematograph Innsbruck


»Bei der Liebe ist es wie beim Essen: Man muss Dinge ausprobieren, um zu wissen, ob sie einem schmecken.« (Zitat aus dem Film)


In schlüpfrig-weichgezeichneter Fotoromanästhetik erzählt Roswitha vom Bruck in ihrer (leider) einzigen Regiearbeit vom sexuellen Erwachen einer jungen Frau in den 70ern. Schwierig nur, dass Monika bereits verheiratet ist. Kurz nach dem Kennenlernen sitzt sie frustriert in ihrem häuslichen Gattinnen-Dasein samt unbefriedigten Sex fest. Da ihr Frischvermählter Kai auf seinen 30-sekündigen Missionarsakten beharrt, begibt sich Monika auf sexuelle Entdeckungsreise von Masturbation bis hin zu handfesten Affären.

Als einer der wenigen, von einer Frau geschriebenen und inszenierten, deutschen Sexploitationfilme begeistert Ich mit seinem durchgehenden weiblichen Blick. Monika ist das Subjekt der Sprache – sie erzählt in Rückblenden die Geschichte – und will ebenso das Subjekt des sexuellen Begehrens sein. Als Kind seiner Zeit muss dieses Anliegen wohl an vorherrschenden Moralvorstellungen scheitern – ihre Liebesgefährten schlafen zwar gern mit ihr, doch Respekt ist damit nicht verbunden. Dem zum Trotz bleibt Ich ein grandioser Akt der weiblichen, sexuellen Emanzipation im Film.


»Unter dem Vorwand, eine allgemeingültige Schilderung der sexuellen Wünsche der Frauen zu geben, werden die Abenteuer einer jungen unverstandenen, verheirateten Nymphomanin dargestellt, die schließlich Zuflucht und Verständnis bei ihrem ersten Liebhaber findet. Verlogene Sexschnulze.« (Katholischer Filmdienst)


Filmeinführung: Florian Widegger ( Filmarchiv Austria )


Im Rahmen von

DIAMETRALE Nachtvisionen 2022

12.—15. Oktober 2022 im Leokino Innsbruck, Cinematograph, Café Brennpunkt, Kunstraum Innsbruck


Die DIAMETRALE Nachtvisionen widmen sich bei ihrer 4. Ausgabe den erotischen Seiten des abseitigen Kinos – den Sexploitationfilmen der 70er-Jahre. Diese schlüpfrigen Filmchen, billig gedreht, um schnelles Geld zu machen, fegten damals dank nackter Haut die Gassen leer. Geprägt sind diese B-Movies von Männern und dem dazugehörigen Blick – doch nicht alle...

Es gab sie und wir haben sie ausgegraben: Sexploitationfilme von Frauen gemacht. Wir überlassen den Regisseurinnen die Nachtvisionen-Leinwand und zeigen, was passiert, wenn dieses die weibliche Nacktheit ausbeutende Genre in Frauenhände fällt. Ob lustvolle Klischeeumkehr, die Verzweiflung am Frausein, niedliche DIY-Erotik oder das Entdecken der eigenen Sexualität – Sexploitation aus Frauenhand ist vielfältig, humorvoll, subversiv und supersexy!


Filminfos, Trailer, Tickets: https://www.diametrale.at

Uhrzeit

Beginn: 15.10.2022 22:30 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Cinematograph
Museumstraße 31, 6020 Innsbruck
in Google Maps anzeigen

Tickets & Preise

Einzeltickets Kino: 9,50 EUR Ermäßigt: 7,90 EUR (alle unter 25 Jahre) Online-Reservierung (ab Anfang Oktober): https://www.leokino.at Alle Infos zu den DIAMETRALE-Nachtvisionen: https://www.diametrale.at

Veranstalter

DIAMETRALE – Verein zur Förderung experimenteller und komischer FilmKunst (ZVR 1364399574), Kulturkollektiv ContrApunkt – Verein zur Förderung von Gegenrealitäten (ZVR 963455227) sowie in Zus

BESCHREIBUNG

Ich – Das Abenteuer, heute eine Frau zu sein

Roswitha vom Bruck • BRD 1972 • 78min

35mm-Projektion • deutsche Originalfassung


15.10.2022, 22:30, Cinematograph Innsbruck


»Bei der Liebe ist es wie beim Essen: Man muss Dinge ausprobieren, um zu wissen, ob sie einem schmecken.« (Zitat aus dem Film)


In schlüpfrig-weichgezeichneter Fotoromanästhetik erzählt Roswitha vom Bruck in ihrer (leider) einzigen Regiearbeit vom sexuellen Erwachen einer jungen Frau in den 70ern. Schwierig nur, dass Monika bereits verheiratet ist. Kurz nach dem Kennenlernen sitzt sie frustriert in ihrem häuslichen Gattinnen-Dasein samt unbefriedigten Sex fest. Da ihr Frischvermählter Kai auf seinen 30-sekündigen Missionarsakten beharrt, begibt sich Monika auf sexuelle Entdeckungsreise von Masturbation bis hin zu handfesten Affären.

Als einer der wenigen, von einer Frau geschriebenen und inszenierten, deutschen Sexploitationfilme begeistert Ich mit seinem durchgehenden weiblichen Blick. Monika ist das Subjekt der Sprache – sie erzählt in Rückblenden die Geschichte – und will ebenso das Subjekt des sexuellen Begehrens sein. Als Kind seiner Zeit muss dieses Anliegen wohl an vorherrschenden Moralvorstellungen scheitern – ihre Liebesgefährten schlafen zwar gern mit ihr, doch Respekt ist damit nicht verbunden. Dem zum Trotz bleibt Ich ein grandioser Akt der weiblichen, sexuellen Emanzipation im Film.


»Unter dem Vorwand, eine allgemeingültige Schilderung der sexuellen Wünsche der Frauen zu geben, werden die Abenteuer einer jungen unverstandenen, verheirateten Nymphomanin dargestellt, die schließlich Zuflucht und Verständnis bei ihrem ersten Liebhaber findet. Verlogene Sexschnulze.« (Katholischer Filmdienst)


Filmeinführung: Florian Widegger ( Filmarchiv Austria )


Im Rahmen von

DIAMETRALE Nachtvisionen 2022

12.—15. Oktober 2022 im Leokino Innsbruck, Cinematograph, Café Brennpunkt, Kunstraum Innsbruck


Die DIAMETRALE Nachtvisionen widmen sich bei ihrer 4. Ausgabe den erotischen Seiten des abseitigen Kinos – den Sexploitationfilmen der 70er-Jahre. Diese schlüpfrigen Filmchen, billig gedreht, um schnelles Geld zu machen, fegten damals dank nackter Haut die Gassen leer. Geprägt sind diese B-Movies von Männern und dem dazugehörigen Blick – doch nicht alle...

Es gab sie und wir haben sie ausgegraben: Sexploitationfilme von Frauen gemacht. Wir überlassen den Regisseurinnen die Nachtvisionen-Leinwand und zeigen, was passiert, wenn dieses die weibliche Nacktheit ausbeutende Genre in Frauenhände fällt. Ob lustvolle Klischeeumkehr, die Verzweiflung am Frausein, niedliche DIY-Erotik oder das Entdecken der eigenen Sexualität – Sexploitation aus Frauenhand ist vielfältig, humorvoll, subversiv und supersexy!


Filminfos, Trailer, Tickets: https://www.diametrale.at