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Theater / Musical
Theater / Musical

"Nur Kinder, Küche, Kirche?"

BESCHREIBUNG

„Nur Kinder, Küche, Kirche?“ des aktivistischen Theaterehepaars Franca Rame und Dario Fo wirft mit viel Humor und Zynismus einen politischen Blick auf patriarchale Gesellschaftsstrukturen und deren Auswirkung auf Hausfrauen, Mütter, Karrieristinnen oder Prostituierte. Entstanden in der feministischen Bewegung der 1970er Jahre wirft das Stück Fragen auf, die auch ein halbes Jahrhundert später immer noch im Raum stehen.


Die „Drei großen K’s“ wurden in der Coronakrise wieder vermehrt zum Thema. Die Gefahr eines Rückfalls in scheinbar längst überwundene Strukturen wurde deutlich und auch, dass es Frauen sind, die unter schlechten Bedingungen unser System erhalten. Die Zunahme häuslicher und sexualisierter Gewalt, der Rechtsruck und Rückkehr-Trend zu traditionellen Werten und die globale Stellung der Frau zeigen, wie wichtig es immer noch ist, das Private politisch zu machen und „Unsichtbare Frauen“ ins Rampenlicht zu holen. Gerade in seiner überhöhten, grotesken Darstellung und Distanz ist das Stück aktueller denn je.

Uhrzeit

Beginn: 29.10.2020 19:00 – Ende: 29.10.2020 20:30

VERANSTALTUNGSORT

Ferrarischule Innsbruck
Weinhartstraße 4, 6020 Innsbruck
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Tickets & Preise

Eintritt regulär: 15 € ermäßigt: 12 €

Veranstalter

Triebwerk7

BESCHREIBUNG

„Nur Kinder, Küche, Kirche?“ des aktivistischen Theaterehepaars Franca Rame und Dario Fo wirft mit viel Humor und Zynismus einen politischen Blick auf patriarchale Gesellschaftsstrukturen und deren Auswirkung auf Hausfrauen, Mütter, Karrieristinnen oder Prostituierte. Entstanden in der feministischen Bewegung der 1970er Jahre wirft das Stück Fragen auf, die auch ein halbes Jahrhundert später immer noch im Raum stehen.


Die „Drei großen K’s“ wurden in der Coronakrise wieder vermehrt zum Thema. Die Gefahr eines Rückfalls in scheinbar längst überwundene Strukturen wurde deutlich und auch, dass es Frauen sind, die unter schlechten Bedingungen unser System erhalten. Die Zunahme häuslicher und sexualisierter Gewalt, der Rechtsruck und Rückkehr-Trend zu traditionellen Werten und die globale Stellung der Frau zeigen, wie wichtig es immer noch ist, das Private politisch zu machen und „Unsichtbare Frauen“ ins Rampenlicht zu holen. Gerade in seiner überhöhten, grotesken Darstellung und Distanz ist das Stück aktueller denn je.