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Suizid. Warum? Und Wie weiterleben?
Bildung / Vorträge
Bildung / Vorträge

Suizid. Warum? Und Wie weiterleben?

BESCHREIBUNG

In den letzten Wochen und Monaten haben sehr viele Trauernde nach einem Suizid bei uns in der Kontaktstelle Trauer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft angerufen und um Unterstützung gebeten.

Ob sich mehr Menschen das Leben genommen haben, als in den Jahren davor, können wir noch nicht sagen, aber viele wenden sich hilfesuchend an uns.

 

Tatsache ist, dass sich mehr Menschen das Leben nehmen, als im Straßenverkehr sterben und Suizid ein großes TABU ist. Daher sind Trauernde nach einem Suizid fast immer zur Trauer dazu noch extrem belastet.

Für sie beginnt, ein schwieriger Weg in ein neues Leben.

 

Gerade für sie ist Unterstützung und Austausch mit anderen Betroffenen hilfreich und entlastend.

 

Daher findet am 9. März 2023 im Bildungshaus St. Michael in Pfons/Matrei a. Brenner ein Tag mit Vortrag, Betroffenen Erzählungen, Workshops sowie einem Ritual für Angehörige nach einem Suizid statt: zum Informieren, sich Austauschen und hoffentlich etwas Tröstliches finden.

 

Den Hauptvortrag wird die bekannte Trauerbegleiterin und Buchautorin Chris Paul halten. Sie ist hat auch das sehr hilfreiche Modell des Trauerkaleidoskops entwickelt, dass vielen Trauernden Orientierung in dieser schwierigen Zeit gibt.

 

Alle Informationen zu dieser Veranstaltung finden sie unter diesem Link:

 

https://www.hospiz-tirol.at/termin/vortrag-workshops-und-austausch-suizid-warum-und-wie-weiterleben

 


Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Haus der Begegnung und den Psychosozialen Zentren Tirol.


Vormittagsprogramm

10–10:30 Uhr: Ein Versuch, das Erlebte in Worte zu fassen: Sabine, eine Betroffene erzählt.

10:45–12 Uhr: Trauer nach einem Suizid – Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten: Vortrag mit Chris Paul, Trauerbegleiterin, Dozentin, Autorin

Nachmittagsprogramm

Die Workshops am Nachmittag und das Abschlussritual zum Gedenken und Trösten finden ausschließlich für Angehörige und Hinterbliebene statt.

13:30 – 15:30 Uhr:

  • Workshop mit Patrizia Pichler, DGKP, Expertin für Palliative Care, Lebens- und Trauerbegleiterin, Trauma Arbeit:

Den verlorenen Sinn mit meinen Sinnen neu suchen: Vom Tod berührt werden wir radikal aus dem lebendigen Leben gerissen. Nichts macht mehr Sinn. Unser ganzes Sein ist wie versteinert. Dank unserer Sinne können wir Wege suchen, die uns allmählich wieder einen Lebenssinn finden lassen.

  • Workshop mit Susanne Jäger, Mag., Psychotherapeutin, Lehrerin für Achtsamkeit und Selbstmitgefühl, Traumatherapeutin

Wege ins Leben, Augenblick für Augenblick. Wir lernen Impulse der Achtsamkeit kennen, die hilfreich dabei sein können, etwas zur Ruhe zu kommen und Augenblick für Augenblick Wege zu finden, zu sich und in die Welt.

  • Workshop mit Iris Aigner und Bettina Gatt, Leiter*innen einer Selbsthilfegruppe für Angehörige

Die Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene als Teil des Aufarbeitungsprozesses. Was passiert in einer Gruppe? Was bedeutet Selbsthilfe überhaupt? Wie hilft mir die Teilnahme an der Gruppe und kann ich das überhaupt aushalten?

  • Workshop mit Chris Paul, Trauerbegleiterin, Dozentin und Autorin

Warum??? Wie gelingt ein konstruktiver Umgang mit offenen Fragen nach einem Suizid?

  • Workshop mit Bettina Weitlaner-Souissi, DGKP, Mitarbeiterin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Trauerbegleiterin, Erfahrung in Biographiearbeit, Mitarbeiterin im Kriseninterventionsteam

Schreiben tut der Seele gut. Gedanken und Gefühle in Sprache zu fassen, kann schwerfallen. Doch die Worte sind in uns und es kann helfen, sie aufzuschreiben. Wir probieren verschiedene Techniken aus um Trauer, Schmerz, Erinnerungen und auch neue Perspektiven zu Papier zu bringen. Es braucht keine Vorkenntnisse, nur die Neugier sich auf etwas Neues einzulassen.

16–16:30 Uhr: Abschlussritual: Zum tröstlichen Gedenken und Weiterleben

Uhrzeit

Beginn: 09.03.2024 10:00 – Ende: 09.03.2024 16:30

VERANSTALTUNGSORT

Bildungshaus St. Michael
Schöfens 12, 6143 Pfons/Matrei a. Br.

Tickets & Preise

Vormittag: 40 Euro inkl. Kaffeepause Ganztag: 90 Eure inkl. Kaffeepause und Mittagessen ZIELGRUPPEN & ZULASSUNGSVORAUSSETZUNG An- und Zugehörige, Wegbegleiter*innen, Interessierte und professionelle Helfer*innen Information zur Anmeldung: Erforderlich für den Vortrag bis zum 23. Februar 2024 im Haus der Begegnung unter Tel. 0512 587869-12 oder hdb.kurse@dibk.at

BESCHREIBUNG

In den letzten Wochen und Monaten haben sehr viele Trauernde nach einem Suizid bei uns in der Kontaktstelle Trauer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft angerufen und um Unterstützung gebeten.

Ob sich mehr Menschen das Leben genommen haben, als in den Jahren davor, können wir noch nicht sagen, aber viele wenden sich hilfesuchend an uns.

 

Tatsache ist, dass sich mehr Menschen das Leben nehmen, als im Straßenverkehr sterben und Suizid ein großes TABU ist. Daher sind Trauernde nach einem Suizid fast immer zur Trauer dazu noch extrem belastet.

Für sie beginnt, ein schwieriger Weg in ein neues Leben.

 

Gerade für sie ist Unterstützung und Austausch mit anderen Betroffenen hilfreich und entlastend.

 

Daher findet am 9. März 2023 im Bildungshaus St. Michael in Pfons/Matrei a. Brenner ein Tag mit Vortrag, Betroffenen Erzählungen, Workshops sowie einem Ritual für Angehörige nach einem Suizid statt: zum Informieren, sich Austauschen und hoffentlich etwas Tröstliches finden.

 

Den Hauptvortrag wird die bekannte Trauerbegleiterin und Buchautorin Chris Paul halten. Sie ist hat auch das sehr hilfreiche Modell des Trauerkaleidoskops entwickelt, dass vielen Trauernden Orientierung in dieser schwierigen Zeit gibt.

 

Alle Informationen zu dieser Veranstaltung finden sie unter diesem Link:

 

https://www.hospiz-tirol.at/termin/vortrag-workshops-und-austausch-suizid-warum-und-wie-weiterleben

 


Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Haus der Begegnung und den Psychosozialen Zentren Tirol.


Vormittagsprogramm

10–10:30 Uhr: Ein Versuch, das Erlebte in Worte zu fassen: Sabine, eine Betroffene erzählt.

10:45–12 Uhr: Trauer nach einem Suizid – Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten: Vortrag mit Chris Paul, Trauerbegleiterin, Dozentin, Autorin

Nachmittagsprogramm

Die Workshops am Nachmittag und das Abschlussritual zum Gedenken und Trösten finden ausschließlich für Angehörige und Hinterbliebene statt.

13:30 – 15:30 Uhr:

  • Workshop mit Patrizia Pichler, DGKP, Expertin für Palliative Care, Lebens- und Trauerbegleiterin, Trauma Arbeit:

Den verlorenen Sinn mit meinen Sinnen neu suchen: Vom Tod berührt werden wir radikal aus dem lebendigen Leben gerissen. Nichts macht mehr Sinn. Unser ganzes Sein ist wie versteinert. Dank unserer Sinne können wir Wege suchen, die uns allmählich wieder einen Lebenssinn finden lassen.

  • Workshop mit Susanne Jäger, Mag., Psychotherapeutin, Lehrerin für Achtsamkeit und Selbstmitgefühl, Traumatherapeutin

Wege ins Leben, Augenblick für Augenblick. Wir lernen Impulse der Achtsamkeit kennen, die hilfreich dabei sein können, etwas zur Ruhe zu kommen und Augenblick für Augenblick Wege zu finden, zu sich und in die Welt.

  • Workshop mit Iris Aigner und Bettina Gatt, Leiter*innen einer Selbsthilfegruppe für Angehörige

Die Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene als Teil des Aufarbeitungsprozesses. Was passiert in einer Gruppe? Was bedeutet Selbsthilfe überhaupt? Wie hilft mir die Teilnahme an der Gruppe und kann ich das überhaupt aushalten?

  • Workshop mit Chris Paul, Trauerbegleiterin, Dozentin und Autorin

Warum??? Wie gelingt ein konstruktiver Umgang mit offenen Fragen nach einem Suizid?

  • Workshop mit Bettina Weitlaner-Souissi, DGKP, Mitarbeiterin der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Trauerbegleiterin, Erfahrung in Biographiearbeit, Mitarbeiterin im Kriseninterventionsteam

Schreiben tut der Seele gut. Gedanken und Gefühle in Sprache zu fassen, kann schwerfallen. Doch die Worte sind in uns und es kann helfen, sie aufzuschreiben. Wir probieren verschiedene Techniken aus um Trauer, Schmerz, Erinnerungen und auch neue Perspektiven zu Papier zu bringen. Es braucht keine Vorkenntnisse, nur die Neugier sich auf etwas Neues einzulassen.

16–16:30 Uhr: Abschlussritual: Zum tröstlichen Gedenken und Weiterleben