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Workshop - Intersektionales Denken in der Beratungspraxis: Rassismuskritische Perspektiven
Workshop - Intersektionales Denken in der Beratungspraxis: Rassismuskritische Perspektiven
Workshop - Intersektionales Denken in der Beratungspraxis: Rassismuskritische Perspektiven
Kunst / Kultur
Kunst / Kultur

Workshop - Intersektionales Denken in der Beratungspraxis: Rassismuskritische Perspektiven

BESCHREIBUNG

Intersektionale Ansätze in der Auseinandersetzung mit Rassismus betonen, dass Diskriminierung nicht auf eine einzige Dimension beschränkt ist, sondern auf verschiedenen Ebenen auftreten kann.


Intersektionalität hören wir oft, aber was bedeutet es wirklich, intersektional zu denken und es im (Berufs-)Alltag anzuwenden? Dieser Workshop zielt darauf ab, intersektionales Denken zu vertiefen und rassismuskritisches Bewusstsein zu stärken.


Wenn eine Person beispielsweise aufgrund verschiedener Merkmale von der vorherrschenden gesellschaftlichen Norm abweicht, kann sie im Verlauf ihres Lebens auch mit mehreren Formen der Diskriminierung konfrontiert werden. Die Benennung dieses Machtkonstrukts der Mehrfachdiskriminierung wurde erstmals anhand der Lebensrealitäten Schwarzer Frauen in den USA deutlich, da sie nicht nur mit Sexismus konfrontiert waren, sondern auch aufgrund ihrer Hautfarbe und sozialen Herkunft diskriminiert wurden. Heutzutage ist der Begriff schon recht geläufig, aber wie kann es in den Alltag übertragen werden?


Dieser Workshop soll dabei helfen Begrifflichkeiten besser einzuordnen und die eigene Sensibilisierung zu stärken. Es werden Werkzeuge mitgegeben, um rassismuskritisches Denken zu üben und zivilcouragiertes Verhalten zu etablieren. Im Vordergrund stehen das Hinterfragen von Denkmustern und die fachliche Weiterbildung mittels theoretischem Grundlagenwissen. Die Teilnehmenden werden angeregt, das Erlernte und Erfahrene im eigenen Kompetenzbereich umzusetzen. In einem sicheren und von Wertschätzung geprägten Rahmen können in weiterer Folge die erlernten Handlungstools getestet und Selbstreflexion durch Erfahrungsaustausch gefördert werden. Wir möchten den Teilnehmenden die Fähigkeiten vermitteln, sensibel auf betroffene Personen einzugehen, die neben Rassismus auch andere Formen der Diskriminierung erleben.



Dieser Workshop ist für Gleichbehandlungsbeauftragte, Mitarbeitende der Antidiskriminierungsstelle, NGOs, Gleichbehandlungs- und Diversitätsbeauftragte von Unternehmen, Interessensvertretungen und weitere am Thema Interessierte.



Weitere Informationen unter https://www.tiroler-landesmuseen.at/termin/workshop-27/?datum=202407190900



Bildnachweis(e): Maria Kirchner, Wolfgang Lackner, Maria Kirchner


Uhrzeit

Beginn: 19.07.2024 09:00 – Ende: 19.07.2024 12:00

VERANSTALTUNGSORT

Tiroler Volkskunstmuseum
Universitätsstraße 2, 6020 Innsbruck
in Google Maps anzeigen

Tickets & Preise

Veranstalter

Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H.

BESCHREIBUNG

Intersektionale Ansätze in der Auseinandersetzung mit Rassismus betonen, dass Diskriminierung nicht auf eine einzige Dimension beschränkt ist, sondern auf verschiedenen Ebenen auftreten kann.


Intersektionalität hören wir oft, aber was bedeutet es wirklich, intersektional zu denken und es im (Berufs-)Alltag anzuwenden? Dieser Workshop zielt darauf ab, intersektionales Denken zu vertiefen und rassismuskritisches Bewusstsein zu stärken.


Wenn eine Person beispielsweise aufgrund verschiedener Merkmale von der vorherrschenden gesellschaftlichen Norm abweicht, kann sie im Verlauf ihres Lebens auch mit mehreren Formen der Diskriminierung konfrontiert werden. Die Benennung dieses Machtkonstrukts der Mehrfachdiskriminierung wurde erstmals anhand der Lebensrealitäten Schwarzer Frauen in den USA deutlich, da sie nicht nur mit Sexismus konfrontiert waren, sondern auch aufgrund ihrer Hautfarbe und sozialen Herkunft diskriminiert wurden. Heutzutage ist der Begriff schon recht geläufig, aber wie kann es in den Alltag übertragen werden?


Dieser Workshop soll dabei helfen Begrifflichkeiten besser einzuordnen und die eigene Sensibilisierung zu stärken. Es werden Werkzeuge mitgegeben, um rassismuskritisches Denken zu üben und zivilcouragiertes Verhalten zu etablieren. Im Vordergrund stehen das Hinterfragen von Denkmustern und die fachliche Weiterbildung mittels theoretischem Grundlagenwissen. Die Teilnehmenden werden angeregt, das Erlernte und Erfahrene im eigenen Kompetenzbereich umzusetzen. In einem sicheren und von Wertschätzung geprägten Rahmen können in weiterer Folge die erlernten Handlungstools getestet und Selbstreflexion durch Erfahrungsaustausch gefördert werden. Wir möchten den Teilnehmenden die Fähigkeiten vermitteln, sensibel auf betroffene Personen einzugehen, die neben Rassismus auch andere Formen der Diskriminierung erleben.



Dieser Workshop ist für Gleichbehandlungsbeauftragte, Mitarbeitende der Antidiskriminierungsstelle, NGOs, Gleichbehandlungs- und Diversitätsbeauftragte von Unternehmen, Interessensvertretungen und weitere am Thema Interessierte.



Weitere Informationen unter https://www.tiroler-landesmuseen.at/termin/workshop-27/?datum=202407190900



Bildnachweis(e): Maria Kirchner, Wolfgang Lackner, Maria Kirchner