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Klangspuren 2024 - Phace Contemporary
Klassik
Klassik

Klangspuren 2024 - Phace Contemporary

BESCHREIBUNG

Musik am Puls der Zeit ohne Genregrenzen mit einer Uraufführung von Bernhard Gander präsentiert PHACE, eines der innovativsten und vielfältigsten österreichischen Ensembles.

Bernhard Gander: Take Five for Nine für Kontrabass, Schlagwerk und Ensemble, 2024, UA Auftragswerk von PHACE und Klangspuren Schwaz

SCHTUM (Manu Mayr & Robert Pockfuß): loom für E-Bass, E-Gitarre und Ensemble, 2024, UA
Kompositionsauftrag von PHACE und Klangspuren Schwaz

Clara Iannotta: They left us grief-trees wailing at the wall, 2020

Alexandra Dienz, Kontrabass
Maria Chlebus, Schlagwerk
SCHTUM - Manu Mayr, E-Bass & Robert Pockfuß, E-Gitarre

Lars Mlekusch, Dirigent

Die italienische Komponistin und Kuratorin Clara Iannotta spricht lieber von einer „Choreographie des Klangs“ als von einer Orchestrierung – für sie nämlich ist der Moment der Klangentstehung, die Gesten der Musiker:innen, ihre Aufstellung auf der Bühne, das Zusammenwirken von Licht und Bewegung ebenso wichtig wie der Klang, den man hört: Musik ist für sie vor allem eine körperliche Erfahrung. Ihr Werk They left us grief-trees wailing at the wall für Klarinette, Tenor-Saxophon, Percussion, Klavier, elektrische Gitarre, Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass schrieb sie als Auftragskomposition des Ars Nova Ensemble, des Riot Ensemble und Wien Modern. Manu Mayr und Robert Pockfuss verschmelzen als Duo schtum rhythmische, melodische, Sound- und strukturelle Elemente der elektronischen Tanzmusik mit experimentellen Methoden zeitgenössischer Musikproduktion – ihre Werke bewegen sich in einer „elektro-akustischen Welt aus Feedback-Schleifen, Sub-Bass-Interferenzen und Noise-Gezwitscher“ (reaktor). Unter anderem spielten sie Konzerte im Berghain, im Reaktor in Wien, bei Sonic Protest in Paris, dem Novas Frequencias in Rio de Janeiro oder de Gamma Festival in St. Petersburg. Ähnlich fluid bewegt sich auch Bernhard Gander in seinen Werken zwischen den Genres der populären und klassischen Musik – er verbindet zeitgenössische Neue Musik unter anderem mit Rap, elektronischer Tanzmusik, Comic-Ästhetik oder Heavy Metal, wobei das Zentrum jeder klanglichen Episode stets der Rhythmus ist. In der Vergangenheit brachte ihm seine Herangehensweise den Ruf als „Ausnahmeerscheinung“ im klassischen Musikbetrieb ein.

Uhrzeit

Beginn: 07.09.2024 20:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Treibhaus Innsbruck
Angerzellgasse 8, 6020 INNSBRUCK
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Zum Ticketshop

BESCHREIBUNG

Musik am Puls der Zeit ohne Genregrenzen mit einer Uraufführung von Bernhard Gander präsentiert PHACE, eines der innovativsten und vielfältigsten österreichischen Ensembles.

Bernhard Gander: Take Five for Nine für Kontrabass, Schlagwerk und Ensemble, 2024, UA Auftragswerk von PHACE und Klangspuren Schwaz

SCHTUM (Manu Mayr & Robert Pockfuß): loom für E-Bass, E-Gitarre und Ensemble, 2024, UA
Kompositionsauftrag von PHACE und Klangspuren Schwaz

Clara Iannotta: They left us grief-trees wailing at the wall, 2020

Alexandra Dienz, Kontrabass
Maria Chlebus, Schlagwerk
SCHTUM - Manu Mayr, E-Bass & Robert Pockfuß, E-Gitarre

Lars Mlekusch, Dirigent

Die italienische Komponistin und Kuratorin Clara Iannotta spricht lieber von einer „Choreographie des Klangs“ als von einer Orchestrierung – für sie nämlich ist der Moment der Klangentstehung, die Gesten der Musiker:innen, ihre Aufstellung auf der Bühne, das Zusammenwirken von Licht und Bewegung ebenso wichtig wie der Klang, den man hört: Musik ist für sie vor allem eine körperliche Erfahrung. Ihr Werk They left us grief-trees wailing at the wall für Klarinette, Tenor-Saxophon, Percussion, Klavier, elektrische Gitarre, Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass schrieb sie als Auftragskomposition des Ars Nova Ensemble, des Riot Ensemble und Wien Modern. Manu Mayr und Robert Pockfuss verschmelzen als Duo schtum rhythmische, melodische, Sound- und strukturelle Elemente der elektronischen Tanzmusik mit experimentellen Methoden zeitgenössischer Musikproduktion – ihre Werke bewegen sich in einer „elektro-akustischen Welt aus Feedback-Schleifen, Sub-Bass-Interferenzen und Noise-Gezwitscher“ (reaktor). Unter anderem spielten sie Konzerte im Berghain, im Reaktor in Wien, bei Sonic Protest in Paris, dem Novas Frequencias in Rio de Janeiro oder de Gamma Festival in St. Petersburg. Ähnlich fluid bewegt sich auch Bernhard Gander in seinen Werken zwischen den Genres der populären und klassischen Musik – er verbindet zeitgenössische Neue Musik unter anderem mit Rap, elektronischer Tanzmusik, Comic-Ästhetik oder Heavy Metal, wobei das Zentrum jeder klanglichen Episode stets der Rhythmus ist. In der Vergangenheit brachte ihm seine Herangehensweise den Ruf als „Ausnahmeerscheinung“ im klassischen Musikbetrieb ein.