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Klangspuren 2024 - Abschlusskonzert Klangwanderung
Klassik
Klassik

Klangspuren 2024 - Abschlusskonzert Klangwanderung

BESCHREIBUNG

Entlang der Strecke in der Silberregin Karwendel gestalten sich in Anlehnung an das diesjährige Festivalthema die unterschiedlichen künstlerischen Beiträge als konspirativ-inspirative Räume. Der Fokus aller Stationen liegt auf dem interaktiven und experimentellen Hörerlebnis.

Mike Schmid Breathcore
Eva Reiter tube orchestra
Tom Pauwels pitch pipe collective
Carolina Schutti Textpartitur (2024)

Ein Konzert von Windkraft bildet den Abschluss der Wanderung mit Werken von Mitterer, Staud, zwei Uraufführungen von Christian Spitzenstätter und Petra Stump-Linshalm sowie einer Erstaufführung Joanna Bailie.

Carmen Gratl, Sprecherin, Kinderchor KidZ Only Musikschule Schwaz (Leitung Sofia Pisching)
Schüler:innen Paulinum Schwaz (Leitung Petros Moraitis)
Ensemble Lautstark
Mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung

Inspiriert vom Festivalmotto führt die Klangwanderung in diesem Jahr zu musikalischen und künstlerischen Stationen, die das gemeinsame Atmen und das kollektive Improvisieren in den Fokus rücken: Eva Reiter, Mike Schmidt und Tom Pauwels erarbeiten dafür mit Schüler:innen-Ensembles Werke, die mit der menschlichen Stimme, dem Atem und mit alltäglichen und doch kreativ umgedeuteten Gegenständen klangliche Experimente wagen – Ergebnis sind unter anderem ein Atem-Chor (Breathcor), ein Pitch Pipe Collectiv“ und die Tube Orchestras. Bei einer weiteren Station der Wanderung denkt die Tiroler Schriftstellerin Carolina Schutti in Erinnerung an das ehemalige Schwazer Lager Oradour mit einem neuen Text über die Geschichte und Gegenwart des ehemaligen nationalsozialistischen Zwangsarbeiterlagers und späteren Entnazifizierungslagers nach. Das nach Abzug der französischen Truppen lange Jahre erst zur sogenannten Märzensiedlung für Aussiedler:innen wurde und später als Notunterkunft für Wohnungslose diente. Vor über 35 Jahren riss die Stadt die letzte Baracke ab und errichtete ein Denkmal, mit der sie „ein Zeichen gegen Gewalt und Terror“ und „für Friede, Freiheit und Demokratie“ setzen will. Wie auch im vergangenen Jahr laden die jungen Teilnehmer:innen der Kompositions- und Improvisationswerkstatt Lautstark vom Verein klangang ein, über ihre Kompositionen in Kreativität, Empathie, Teamarbeit, Neugier und Suche nach ungewöhnlichen Lösungen einzutauchen.

Uhrzeit

Beginn: 15.09.2024 17:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

WKO Tirol, Bezirksstelle Schwaz
Bahnhofstraße 11, 6130 SCHWAZ
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Zum Ticketshop

BESCHREIBUNG

Entlang der Strecke in der Silberregin Karwendel gestalten sich in Anlehnung an das diesjährige Festivalthema die unterschiedlichen künstlerischen Beiträge als konspirativ-inspirative Räume. Der Fokus aller Stationen liegt auf dem interaktiven und experimentellen Hörerlebnis.

Mike Schmid Breathcore
Eva Reiter tube orchestra
Tom Pauwels pitch pipe collective
Carolina Schutti Textpartitur (2024)

Ein Konzert von Windkraft bildet den Abschluss der Wanderung mit Werken von Mitterer, Staud, zwei Uraufführungen von Christian Spitzenstätter und Petra Stump-Linshalm sowie einer Erstaufführung Joanna Bailie.

Carmen Gratl, Sprecherin, Kinderchor KidZ Only Musikschule Schwaz (Leitung Sofia Pisching)
Schüler:innen Paulinum Schwaz (Leitung Petros Moraitis)
Ensemble Lautstark
Mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung

Inspiriert vom Festivalmotto führt die Klangwanderung in diesem Jahr zu musikalischen und künstlerischen Stationen, die das gemeinsame Atmen und das kollektive Improvisieren in den Fokus rücken: Eva Reiter, Mike Schmidt und Tom Pauwels erarbeiten dafür mit Schüler:innen-Ensembles Werke, die mit der menschlichen Stimme, dem Atem und mit alltäglichen und doch kreativ umgedeuteten Gegenständen klangliche Experimente wagen – Ergebnis sind unter anderem ein Atem-Chor (Breathcor), ein Pitch Pipe Collectiv“ und die Tube Orchestras. Bei einer weiteren Station der Wanderung denkt die Tiroler Schriftstellerin Carolina Schutti in Erinnerung an das ehemalige Schwazer Lager Oradour mit einem neuen Text über die Geschichte und Gegenwart des ehemaligen nationalsozialistischen Zwangsarbeiterlagers und späteren Entnazifizierungslagers nach. Das nach Abzug der französischen Truppen lange Jahre erst zur sogenannten Märzensiedlung für Aussiedler:innen wurde und später als Notunterkunft für Wohnungslose diente. Vor über 35 Jahren riss die Stadt die letzte Baracke ab und errichtete ein Denkmal, mit der sie „ein Zeichen gegen Gewalt und Terror“ und „für Friede, Freiheit und Demokratie“ setzen will. Wie auch im vergangenen Jahr laden die jungen Teilnehmer:innen der Kompositions- und Improvisationswerkstatt Lautstark vom Verein klangang ein, über ihre Kompositionen in Kreativität, Empathie, Teamarbeit, Neugier und Suche nach ungewöhnlichen Lösungen einzutauchen.