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Galerie Plattform 6020: "Den Fuß in die Luft setzen" - Ausstellung von Charlotte Simon
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Galerie Plattform 6020: "Den Fuß in die Luft setzen" - Ausstellung von Charlotte Simon

BESCHREIBUNG

Die städtische Fördergalerie Plattform 6020 (Amraser Straße 2) zeigt von 8. Februar bis 27. März in der Ausstellung „Den Fuß in die Luft setzen“ Werke von Charlotte Simon.

Öffnungszeiten der Galerie Plattform 6020: Montag bis Mittwoch 14.00-19.00 Uhr, Donnerstag und Freitag 10.00-19.00 Uhr, Samstag 10.00-17.00 Uhr. Am Faschingsdienstag, 16. Februar, und an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

 

Zur Ausstellung

Bevor sich die aus Innsbruck stammende Künstlerin Charlotte Simon der Malerei und Zeichnung zuwandte, war sie lange Jahre als Schauspielerin tätig. Die im Kosmos des Rollenspiels angesammelten Erfahrungen fließen direkt in ihr bildnerisches Werk ein: Das szenische Denken, die Gleichzeitigkeit und spontane Veränderlichkeit verschiedener Raum- und Zeitebenen, die Durchlässigkeit körperlicher und geistiger Grenzen und nicht zuletzt das Spiel mit dem ungewissen Ausgang einer jeglichen Situation formen sich zu einer poetischen Bildsprache, welche Fragen nach der Identität des Individuums und dem inneren Zusammenhang aller Dinge und Wesen visualisiert.

 

Simon zeigt in der Plattform 6020 ihre neuesten Arbeiten aus der fortlaufenden Serie HIN. Mit Kaffeebraun als Malmittel, mit Bunt-und Ölstiften großflächig auf dickes Papier gezeichnet, untersuchen von Schwerkraft befreite, transparente „Forscherinnen“ ihre Umwelt, indem sie sich mit ihr tatsächlich verbinden, sie prägen und sich prägen lassen, gemeinsam auftauchen und wohl genauso bald wieder gemeinsam verschwinden. Das Präfix „hin“ wie in „hinzu, hinfort, hinein, hinaus, hinüber“ als Serientitel soll auf diese Bewegung des spielerischen Zufügens und Abnehmens, des Auflösens und neu Zusammensetzens deuten. Ebenso stehen die im Wind treibenden Blütenkaskaden, in die die Figuren wie selbstverständlich ihren Fuß setzen, für das Kontinuum von Vergehen und neuem Entstehen.

 

Was aber kann passieren, wenn man es wie Simons Forscherinnen wagt, den Fuß in die Luft zu setzen? Die mehrwertige moderne Logik bietet vier mögliche Antworten: Die Luft trägt, sie trägt nicht, sie trägt und trägt zugleich nicht, weder trägt sie noch trägt sie nicht. Die fünfte Aussage würde einen unsagbaren Zustand beschreiben, einen reinen Erfahrungswert, der sich nur im Tun untersuchen lässt. So wird Poesie zu Logik und Logik zu Poesie.

 

Die Künstlerin

Charlotte Simon ist in Innsbruck geboren und als bildende und darstellende Künstlerin international tätig. Ihre Ausbildungen erhielt sie in Europa, Kanada und den USA und absolvierte u.a. das Masterstudium an der Akademie für Malerei Berlin. Simon lebt und arbeitet in Innsbruck. Die Künstlerin hat bereits 2006 und 2012 in der städtischen Fördergalerie ausgestellt und zeigt nun erneut ihren bisherigen Entwicklungsweg.

 

Covid-19-Bestimmungen

In der Galerie sind maximal vier Personen gleichzeitig erlaubt. BesucherInnen werden gebeten, einen Abstand von zwei Metern einzuhalten und eine FFP2-Schutzmaske zu tragen. Informationen über den aktuellen Stand der geltenden Covid-19-Sicherheitsbestimmungen sowie über die Öffnungszeiten unter https://stadtbibliothek.innsbruck.gv.at/de/plattform-6020/aktuell

 

Kontakt

Plattform 6020

Fördergalerie der Stadt Innsbruck

Amraser Straße 2

Mag.a Natalie Pedevilla

Tel.: +43 512 5360 1653

E-Mail: stadtbibliothek.innsbruck.gv.at/de/plattform-6020 


© Charlotte Simon

Uhrzeit

Beginn: 06.03.2021 09:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Galerie Plattform 6020
Amraser Straße 2, 6020 Innsbruck
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BESCHREIBUNG

Die städtische Fördergalerie Plattform 6020 (Amraser Straße 2) zeigt von 8. Februar bis 27. März in der Ausstellung „Den Fuß in die Luft setzen“ Werke von Charlotte Simon.

Öffnungszeiten der Galerie Plattform 6020: Montag bis Mittwoch 14.00-19.00 Uhr, Donnerstag und Freitag 10.00-19.00 Uhr, Samstag 10.00-17.00 Uhr. Am Faschingsdienstag, 16. Februar, und an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

 

Zur Ausstellung

Bevor sich die aus Innsbruck stammende Künstlerin Charlotte Simon der Malerei und Zeichnung zuwandte, war sie lange Jahre als Schauspielerin tätig. Die im Kosmos des Rollenspiels angesammelten Erfahrungen fließen direkt in ihr bildnerisches Werk ein: Das szenische Denken, die Gleichzeitigkeit und spontane Veränderlichkeit verschiedener Raum- und Zeitebenen, die Durchlässigkeit körperlicher und geistiger Grenzen und nicht zuletzt das Spiel mit dem ungewissen Ausgang einer jeglichen Situation formen sich zu einer poetischen Bildsprache, welche Fragen nach der Identität des Individuums und dem inneren Zusammenhang aller Dinge und Wesen visualisiert.

 

Simon zeigt in der Plattform 6020 ihre neuesten Arbeiten aus der fortlaufenden Serie HIN. Mit Kaffeebraun als Malmittel, mit Bunt-und Ölstiften großflächig auf dickes Papier gezeichnet, untersuchen von Schwerkraft befreite, transparente „Forscherinnen“ ihre Umwelt, indem sie sich mit ihr tatsächlich verbinden, sie prägen und sich prägen lassen, gemeinsam auftauchen und wohl genauso bald wieder gemeinsam verschwinden. Das Präfix „hin“ wie in „hinzu, hinfort, hinein, hinaus, hinüber“ als Serientitel soll auf diese Bewegung des spielerischen Zufügens und Abnehmens, des Auflösens und neu Zusammensetzens deuten. Ebenso stehen die im Wind treibenden Blütenkaskaden, in die die Figuren wie selbstverständlich ihren Fuß setzen, für das Kontinuum von Vergehen und neuem Entstehen.

 

Was aber kann passieren, wenn man es wie Simons Forscherinnen wagt, den Fuß in die Luft zu setzen? Die mehrwertige moderne Logik bietet vier mögliche Antworten: Die Luft trägt, sie trägt nicht, sie trägt und trägt zugleich nicht, weder trägt sie noch trägt sie nicht. Die fünfte Aussage würde einen unsagbaren Zustand beschreiben, einen reinen Erfahrungswert, der sich nur im Tun untersuchen lässt. So wird Poesie zu Logik und Logik zu Poesie.

 

Die Künstlerin

Charlotte Simon ist in Innsbruck geboren und als bildende und darstellende Künstlerin international tätig. Ihre Ausbildungen erhielt sie in Europa, Kanada und den USA und absolvierte u.a. das Masterstudium an der Akademie für Malerei Berlin. Simon lebt und arbeitet in Innsbruck. Die Künstlerin hat bereits 2006 und 2012 in der städtischen Fördergalerie ausgestellt und zeigt nun erneut ihren bisherigen Entwicklungsweg.

 

Covid-19-Bestimmungen

In der Galerie sind maximal vier Personen gleichzeitig erlaubt. BesucherInnen werden gebeten, einen Abstand von zwei Metern einzuhalten und eine FFP2-Schutzmaske zu tragen. Informationen über den aktuellen Stand der geltenden Covid-19-Sicherheitsbestimmungen sowie über die Öffnungszeiten unter https://stadtbibliothek.innsbruck.gv.at/de/plattform-6020/aktuell

 

Kontakt

Plattform 6020

Fördergalerie der Stadt Innsbruck

Amraser Straße 2

Mag.a Natalie Pedevilla

Tel.: +43 512 5360 1653

E-Mail: stadtbibliothek.innsbruck.gv.at/de/plattform-6020 


© Charlotte Simon