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EINE HEIMSUCHUNG AUS DER ZUKUNFT
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EINE HEIMSUCHUNG AUS DER ZUKUNFT

BESCHREIBUNG

NINA HOECHTL, INVASORIX & SEKRETARIAT FÜR GEISTER, ARCHIVPOLITIKEN UND LÜCKEN (SKGAL)

Kuratiert von Ivana Marjanović

 

Als Nina Hoechtl von ihrem entfernten Innsbrucker Vorfahren Anton „Toni“ Mayer, einem treuen Unterstützer des kolonial-imperialen Unterfangen von Maximilian von Habsburg und dessen Gattin Charlotte von Belgien im Mexiko des 19. Jahrhunderts erfuhr, begann sie die koloniale Vergangenheit ihres Stammbaums zu untersuchen. Es eröffnete sich eine Reihe von Beziehungen und Delirien. Dies war ein Ausgangspunkt für die Entstehung ihres Filmessays Delirio Güero I Weißer Wahn (2021).

Durch die Brillen der spekulativen Zukunft und des Storytellings, die auf Archivrecherchen und historischen Ereignissen in Mexiko und Österreich basieren, lädt uns Nina Hoechtl ein "zurück in die Gegenwart" zu schauen. Als Mitglied des queer/cuir-feministischen Kollektivs INVASORIX in Mexiko-Stadt und Mitinitiatorin des Sekretariats für Geister, Archivpolitiken und Lücken (SKGAL) in Wien, ist ihre Arbeit tief in transnationalen, kollektiven, feministischen und dekolonisierenden Praktiken verwurzelt.

Bild: Nina Hoechtl, DELIRIO GÜERO I WEISSER WAHN, 2021, film still. Camera Rafael Ortega

Uhrzeit

Beginn: 06.03.2021 10:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Kunstraum Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 34/Arkadenhof, 6020 Innsbruck

BESCHREIBUNG

NINA HOECHTL, INVASORIX & SEKRETARIAT FÜR GEISTER, ARCHIVPOLITIKEN UND LÜCKEN (SKGAL)

Kuratiert von Ivana Marjanović

 

Als Nina Hoechtl von ihrem entfernten Innsbrucker Vorfahren Anton „Toni“ Mayer, einem treuen Unterstützer des kolonial-imperialen Unterfangen von Maximilian von Habsburg und dessen Gattin Charlotte von Belgien im Mexiko des 19. Jahrhunderts erfuhr, begann sie die koloniale Vergangenheit ihres Stammbaums zu untersuchen. Es eröffnete sich eine Reihe von Beziehungen und Delirien. Dies war ein Ausgangspunkt für die Entstehung ihres Filmessays Delirio Güero I Weißer Wahn (2021).

Durch die Brillen der spekulativen Zukunft und des Storytellings, die auf Archivrecherchen und historischen Ereignissen in Mexiko und Österreich basieren, lädt uns Nina Hoechtl ein "zurück in die Gegenwart" zu schauen. Als Mitglied des queer/cuir-feministischen Kollektivs INVASORIX in Mexiko-Stadt und Mitinitiatorin des Sekretariats für Geister, Archivpolitiken und Lücken (SKGAL) in Wien, ist ihre Arbeit tief in transnationalen, kollektiven, feministischen und dekolonisierenden Praktiken verwurzelt.

Bild: Nina Hoechtl, DELIRIO GÜERO I WEISSER WAHN, 2021, film still. Camera Rafael Ortega