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Echte Kunst ist eigensinnig
Klassik
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Echte Kunst ist eigensinnig

BESCHREIBUNG

Peter Waldner – Hammerflügel (nach Johann Andreas Stein / Klemens Kleitsch, Kiefersfelden) 

 

 

Peter Waldner, der künstlerische Leiter unserer Konzertreihe, erweist mit einem Konzert auf einem klangschönen Hammerflügel von Klemens Kleitsch (Kiefersfelden) dem musikalischen Jahresregenten Ludwig van Beethoven seine Reverenz. Er richtet seinen Blick dabei auf den Beethoven der Bonner und frühen Wiener Jahre, den musikalisch Hochbegabten, der sich anschickte, das Erbe Mozarts und Haydns anzutreten. Ein Lehrwerk studierte Beethoven schon als Jugendlicher gründlich – und es ist bekannt, dass er von seinen vielen eigenen berühmten und weniger berühmten Schülern verlangte, es durchzuarbeiten: Den Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen von Carl Philipp Emanuel Bach. Beethovens Lehrer Christian Gottlob Neefe, der in Leipzig studiert hatte, brachte seinem auffallend begabten Schüler die Werke des alten (Johann Sebastian) und jungen (Carl Philipp Emanuel) Bach näher. 1792, im Schicksalsjahr seiner Übersiedlung nach Wien komponierte Beethoven virtuose Variationen über ein Thema von Dittersdorf, die in Peter Waldners Konzert ebenso erklingen wie das berühmte Rondo mit dem Beinamen Die Wut über den verlorenen Groschen und die erste Klaviersonate Beethovens, die einem seiner weiteren Idole gewidmet ist, nämlich Joseph Haydn, von dem er Unterricht erhielt. Werke von Haydn selbst und Carl Philipp Emanuel Bach illustrieren, was Beethoven bei diesen Meistern lernen konnte.

Uhrzeit

Beginn: 23.05.2021 09:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Haus der Musik, Kleiner Saal
Universitätsstr. 1, 6020 Innsbruck
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Tickets & Preise

Tickets unter officeinnsbrucker-abendmusik.at, 0699-11170566, www.innsbrucker-abendmusik.at Keine Abendkassa!

Veranstalter

Innsbrucker Abendmusik

BESCHREIBUNG

Peter Waldner – Hammerflügel (nach Johann Andreas Stein / Klemens Kleitsch, Kiefersfelden) 

 

 

Peter Waldner, der künstlerische Leiter unserer Konzertreihe, erweist mit einem Konzert auf einem klangschönen Hammerflügel von Klemens Kleitsch (Kiefersfelden) dem musikalischen Jahresregenten Ludwig van Beethoven seine Reverenz. Er richtet seinen Blick dabei auf den Beethoven der Bonner und frühen Wiener Jahre, den musikalisch Hochbegabten, der sich anschickte, das Erbe Mozarts und Haydns anzutreten. Ein Lehrwerk studierte Beethoven schon als Jugendlicher gründlich – und es ist bekannt, dass er von seinen vielen eigenen berühmten und weniger berühmten Schülern verlangte, es durchzuarbeiten: Den Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen von Carl Philipp Emanuel Bach. Beethovens Lehrer Christian Gottlob Neefe, der in Leipzig studiert hatte, brachte seinem auffallend begabten Schüler die Werke des alten (Johann Sebastian) und jungen (Carl Philipp Emanuel) Bach näher. 1792, im Schicksalsjahr seiner Übersiedlung nach Wien komponierte Beethoven virtuose Variationen über ein Thema von Dittersdorf, die in Peter Waldners Konzert ebenso erklingen wie das berühmte Rondo mit dem Beinamen Die Wut über den verlorenen Groschen und die erste Klaviersonate Beethovens, die einem seiner weiteren Idole gewidmet ist, nämlich Joseph Haydn, von dem er Unterricht erhielt. Werke von Haydn selbst und Carl Philipp Emanuel Bach illustrieren, was Beethoven bei diesen Meistern lernen konnte.