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Lyrikfestival W:ORTE grenzenlos: Alexandru Bulucz, Eva Maria Leuenberger, Undine Materni, Mati Shemoelof
Poetry / Lesung
Poetry / Lesung

Lyrikfestival W:ORTE grenzenlos: Alexandru Bulucz, Eva Maria Leuenberger, Undine Materni, Mati Shemoelof

BESCHREIBUNG

Von Bern bis Berlin schalten sich mit Alexandru Bulucz, Eva Maria Leuenberger, Undine Materni, Mati Shemoelof vier äußerst unterschiedliche Poetinnen und Poeten zu einer gemeinsamen Lyrik-Nacht im Netz zusammen – co-net-poetry sozusagen. Dabei dürfen wir Kooperationspartner wie das Erich-Kästner-Literaturhaus in Dresden begrüßen oder das Haus für Poesie in Berlin.

Moderation: Anna Rottensteiner und Siljarosa Schletterer

 


Was Petersilie über die Seele weiß –der Gedichtband von Alexandru Bulucz (Schöffling 2020) ist ein Buch der Begegnungen und der Dialoge mit anderen Dichtern und Dichterinnen, vor allem aber ein großes poetisches Gebilde, in dem die existentiellen Fragen in formal vollendeten Langgedichten wie jene nach dem Ende und dem Schreiben von eben diesem her sprachgewaltig freigelegt werden. Das Gedicht: eine angelehnte Tür, um mit dem Anderen in Kontakt zu treten.


Alexandru Bulucz wurde 1987 in Alba Iulia (RU) geboren und lebt als Lyriker, Übersetzer (Rumänisch und Französisch) und Herausgeber in Berlin. Seine Lyrik liegt bislang auf Arabisch, Englisch, Rumänisch, Spanisch und Türkisch vor.

Die Dichterinnen Anne Carson und Emily Dickinson, aber auch Frau Elling und Herr Tollund, die Moorleichen aus Dänemark, sind Bezugskoordinaten in Eva Maria Leuenbergers bildstarkem Debüt-Gedichtband dekarnation (Droschl Verlag). Naturlyrik wird ins 20. Jahrhundert geholt und erzählt durch poetische Verbindung und Variation Geschichten, in denen Körperlichkeit, Sprache und die ewige Bewegung der Natur eine eigene Zeit erfinden. 


Eva Maria Leuenberger wurde 1991 in Bern geboren und lebt in Biel. Sie ist zweifache Finalistin des open mike in Berlin (2014 und 2017), für dekarnation wurde sie 2020 mit dem Basler Lyrikpreis und dem Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden ausgezeichnet.


Mati Shemoelof schreibt zwischen den Ländern und Sprachen. Er ist eine der führenden hebräischen Stimmen der Misrachipoet*innen (von hebräisch ‚Misrach‘, d. h. Osten) und Mitbegründer der Guerilla Culture-Bewegung in Israel. Seine Poesie, rüttelt wach allen Mauern trotzt: „I create words. […] They resist the borders of our national identities“. Hoch gesellschaftspolitisch und engagiert weiß Shemoelof, welche Konsequenzen Lyrik haben kann und dass Poesie nie unpolitisch sein darf. Mit „Bagdad | Haifa | Berlin (2019. AphorismA Verlag) schreibt er den ersten hebräisch-deutschen in Berlin veröffentlichten Gedichtband nach viel zu langer Zeit.


Undine Materni (geboren 1963 in Sangershausen) zeige, wie Gedichte das völlig nackte Geräusch der Poesie aufleben lassen, sagte José Oliver über die Dichterin, die uns beeindruckend unaufgeregt und feinfühlig zugleich die klanglichen und rhythmischen Zwischenzeilen vor Ohren, Augen und Herzen malt. Tiefgründig ummantelt die Autorin, Erzählerin, Literaturkritikerin und Lektorin ihre Texte in Mundmusik. Eine der musikalischsten Dichterinnen der Gegenwart! Von ihr sind bisher sechs Gedichtbände erschienen; zuletzt: Wünschen und Wollen, Gedichte, Taulandverlag Köln, 2. Auflage 2019 und Das abwesende Haus meines Vaters. Ein Gedicht. Künstlerbuch mit Illustrationen von Udo Haufe, S. SagenhaphterVerlag, Dresden 2019.


Uhrzeit

Beginn: 20.05.2021 17:30 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Online
Online, Online Online
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Tickets & Preise

Livestream unter: www.literaturhaus-am-inn.at

Veranstalter

Literaturhaus am Inn, 8ung Kultur, Wagnersche Buchhandlung

BESCHREIBUNG

Von Bern bis Berlin schalten sich mit Alexandru Bulucz, Eva Maria Leuenberger, Undine Materni, Mati Shemoelof vier äußerst unterschiedliche Poetinnen und Poeten zu einer gemeinsamen Lyrik-Nacht im Netz zusammen – co-net-poetry sozusagen. Dabei dürfen wir Kooperationspartner wie das Erich-Kästner-Literaturhaus in Dresden begrüßen oder das Haus für Poesie in Berlin.

Moderation: Anna Rottensteiner und Siljarosa Schletterer

 


Was Petersilie über die Seele weiß –der Gedichtband von Alexandru Bulucz (Schöffling 2020) ist ein Buch der Begegnungen und der Dialoge mit anderen Dichtern und Dichterinnen, vor allem aber ein großes poetisches Gebilde, in dem die existentiellen Fragen in formal vollendeten Langgedichten wie jene nach dem Ende und dem Schreiben von eben diesem her sprachgewaltig freigelegt werden. Das Gedicht: eine angelehnte Tür, um mit dem Anderen in Kontakt zu treten.


Alexandru Bulucz wurde 1987 in Alba Iulia (RU) geboren und lebt als Lyriker, Übersetzer (Rumänisch und Französisch) und Herausgeber in Berlin. Seine Lyrik liegt bislang auf Arabisch, Englisch, Rumänisch, Spanisch und Türkisch vor.

Die Dichterinnen Anne Carson und Emily Dickinson, aber auch Frau Elling und Herr Tollund, die Moorleichen aus Dänemark, sind Bezugskoordinaten in Eva Maria Leuenbergers bildstarkem Debüt-Gedichtband dekarnation (Droschl Verlag). Naturlyrik wird ins 20. Jahrhundert geholt und erzählt durch poetische Verbindung und Variation Geschichten, in denen Körperlichkeit, Sprache und die ewige Bewegung der Natur eine eigene Zeit erfinden. 


Eva Maria Leuenberger wurde 1991 in Bern geboren und lebt in Biel. Sie ist zweifache Finalistin des open mike in Berlin (2014 und 2017), für dekarnation wurde sie 2020 mit dem Basler Lyrikpreis und dem Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden ausgezeichnet.


Mati Shemoelof schreibt zwischen den Ländern und Sprachen. Er ist eine der führenden hebräischen Stimmen der Misrachipoet*innen (von hebräisch ‚Misrach‘, d. h. Osten) und Mitbegründer der Guerilla Culture-Bewegung in Israel. Seine Poesie, rüttelt wach allen Mauern trotzt: „I create words. […] They resist the borders of our national identities“. Hoch gesellschaftspolitisch und engagiert weiß Shemoelof, welche Konsequenzen Lyrik haben kann und dass Poesie nie unpolitisch sein darf. Mit „Bagdad | Haifa | Berlin (2019. AphorismA Verlag) schreibt er den ersten hebräisch-deutschen in Berlin veröffentlichten Gedichtband nach viel zu langer Zeit.


Undine Materni (geboren 1963 in Sangershausen) zeige, wie Gedichte das völlig nackte Geräusch der Poesie aufleben lassen, sagte José Oliver über die Dichterin, die uns beeindruckend unaufgeregt und feinfühlig zugleich die klanglichen und rhythmischen Zwischenzeilen vor Ohren, Augen und Herzen malt. Tiefgründig ummantelt die Autorin, Erzählerin, Literaturkritikerin und Lektorin ihre Texte in Mundmusik. Eine der musikalischsten Dichterinnen der Gegenwart! Von ihr sind bisher sechs Gedichtbände erschienen; zuletzt: Wünschen und Wollen, Gedichte, Taulandverlag Köln, 2. Auflage 2019 und Das abwesende Haus meines Vaters. Ein Gedicht. Künstlerbuch mit Illustrationen von Udo Haufe, S. SagenhaphterVerlag, Dresden 2019.