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Lyrikfestival W:ORTE: W:ORTexpansion   Mit Raoul Schrott und Mikael Vogel
Poetry / Lesung
Poetry / Lesung

Lyrikfestival W:ORTE: W:ORTexpansion Mit Raoul Schrott und Mikael Vogel

BESCHREIBUNG

Raoul Schrott, geboren irgendwo zwischen Tunis und Landeck in der Luft, zu Wasser oder auf Erden. Hat schon ganze Städte kraft seiner Gedanken verlegt (Troja z.B.) und ist wohl Tirols gedankengewichtigster Export, was die Mischung zwischen Lyrik, Prosa und Essay angeht. Als ständiger Gast des Schweizer Literaturclubs bringt er die Lyrik (als einzige Sendung im deutschsprachigen Raum) regelmäßig ins Fernsehen. Mit Erste Erde Epos (Hanser 2016) legte er ein Meisterwerk vor, dem nichts weniger gelingt, als das heutige, wissenschaftlich fundierte Wissen über die Welt lyrisch-essayistisch aufzubereiten. Als Lyriker spielt er spätestens seit Tropen (1998 Hanser) eine der ersten Violinen im deutschsprachigen Literaturorchester. 2017 war er selbst Teil eines Orchesters; der lyrische Part unserer Reihe klangsprachen mit dem Tiroler Kammerorchester Innstrumenti (siehe W:ORTE 2017). (rore) 


Mikael Vogel, geboren 1975, lebt in Berlin. Er hat bislang sechs Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt gemeinsam mit José F. A. Oliver, zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund (Schiler & Mücke, 2020) und Dodos auf der Flucht. Requiem für ein verlorenes Bestiarium im Verlagshaus Berlin, 2018. Dort ist 2020 auch sein Essay Tier. Ein Tier schreibt als Mensch ein Gedicht über ein Tier erschienen. Durch gelebte Empathie und gekonnter Recherche wird bei Mikael Vogel aus den reinen Fakten mitreisende Poesie. Ausgestorbene Vögel werden zu Gedichten die bleiben! Empfohlen für den Kenner ebenso wie für jede Schulklasse ab 14/15! So eindringlich, so auf den Punkt gebracht, wurde die Evolution und der Anteil des Menschen am Verschwinden der Arten noch nie verdichtet! Mikael Vogel ist u.a. beim Lyrikpreis Meran 2016, mit dem LeseLenz-Stipendium Hausach 2019 sowie mit dem Arbeitsstipendium für Berliner Autorinnen und Autoren 2021 ausgezeichnet worden. (rore)

 

Uhrzeit

Beginn: 25.05.2021 17:30 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Online
Online, Online Online
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Tickets & Preise

Livestream über: https://lyrikfestival.wordpress.com/

Veranstalter

Literaturhaus am Inn, 8ung Kultur, Wagnersche Buchhandlung

BESCHREIBUNG

Raoul Schrott, geboren irgendwo zwischen Tunis und Landeck in der Luft, zu Wasser oder auf Erden. Hat schon ganze Städte kraft seiner Gedanken verlegt (Troja z.B.) und ist wohl Tirols gedankengewichtigster Export, was die Mischung zwischen Lyrik, Prosa und Essay angeht. Als ständiger Gast des Schweizer Literaturclubs bringt er die Lyrik (als einzige Sendung im deutschsprachigen Raum) regelmäßig ins Fernsehen. Mit Erste Erde Epos (Hanser 2016) legte er ein Meisterwerk vor, dem nichts weniger gelingt, als das heutige, wissenschaftlich fundierte Wissen über die Welt lyrisch-essayistisch aufzubereiten. Als Lyriker spielt er spätestens seit Tropen (1998 Hanser) eine der ersten Violinen im deutschsprachigen Literaturorchester. 2017 war er selbst Teil eines Orchesters; der lyrische Part unserer Reihe klangsprachen mit dem Tiroler Kammerorchester Innstrumenti (siehe W:ORTE 2017). (rore) 


Mikael Vogel, geboren 1975, lebt in Berlin. Er hat bislang sechs Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt gemeinsam mit José F. A. Oliver, zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund (Schiler & Mücke, 2020) und Dodos auf der Flucht. Requiem für ein verlorenes Bestiarium im Verlagshaus Berlin, 2018. Dort ist 2020 auch sein Essay Tier. Ein Tier schreibt als Mensch ein Gedicht über ein Tier erschienen. Durch gelebte Empathie und gekonnter Recherche wird bei Mikael Vogel aus den reinen Fakten mitreisende Poesie. Ausgestorbene Vögel werden zu Gedichten die bleiben! Empfohlen für den Kenner ebenso wie für jede Schulklasse ab 14/15! So eindringlich, so auf den Punkt gebracht, wurde die Evolution und der Anteil des Menschen am Verschwinden der Arten noch nie verdichtet! Mikael Vogel ist u.a. beim Lyrikpreis Meran 2016, mit dem LeseLenz-Stipendium Hausach 2019 sowie mit dem Arbeitsstipendium für Berliner Autorinnen und Autoren 2021 ausgezeichnet worden. (rore)