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Vom Baltikum bis Usbekistan: Gegenwartsliteraturen dreißig Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion: Russland  Aigerim Tazhi / Hamdam Zakirov
Poetry / Lesung
Poetry / Lesung

Vom Baltikum bis Usbekistan: Gegenwartsliteraturen dreißig Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion: Russland Aigerim Tazhi / Hamdam Zakirov

BESCHREIBUNG

Im Jahr 2021 jährt sich der Zerfall der Sowjetunion zum 30. Mal. In einer literarischen Veranstaltungsreihe werden von Januar bis Juni 2021 Autor*innen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu Wort kommen. Sie werden in einer Kombination aus Lesung und moderiertem Gespräch Einblicke in ihre jeweiligen Länder, Regionen und Sprachen gewähren und uns eine Vielfalt dort erahnen lassen, wo 70 Jahre lang zumindest ideologisch Einheit und Einheitlichkeit als Ziel ausgegeben wurden. Autor*innen unterschiedlicher Generationen, unterschiedlicher Schreibstile und Genres werde ihre Texte präsentieren und im Gespräch darüber reflektieren, welches Erbe das Sowjetsystem hinterlassen und was sich dennoch wesentlich verändert hat. Dabei wird es nicht zuletzt auch um die Frage des Stellenwertes des Russischen, der russischsprachigen Literatur und der damit verbundenen literarischen Traditionen im jeweiligen Land heute gehen.

Hamdam Zakirov, geboren 1966 in Rischtan, der usbekischen Provinz Fergana. Er studierte er an den Universitäten in Taschkent und Fergana. Hamdam Zakirov ist Teil der „Ferganer Schule.

Seit 2001 lebt er in Helsinki, wo er neben dem Schreiben auch Kulturveranstaltungen organisiert und als DJ auftritt. Seine Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, u. a. ins Finnische, Deutsche, Estnische und Deutsche. Sein letzter Gedichtband Doslovno erschien 2018 in Moskau.

Aigerim Tazhi wurde 1981 in Aktobe, Kasachstan geboren, wohnt und arbeitet in Almaty. Sie ist Autorin der Gedichtbände BOG-O-SLOV (Almaty, 2004) und Bumažnaja Koža/Paper-Thin Skin (USA, 2019). Neben zahlreichen Nominierungen und Literaturpreisen (u. a. 2001 für den Preis „Debjut“ in der Kategorie „Lyrik“), ist sie Autorin für die Zeitschriften „Novyj Mir“ und „Družba Narodov“.

Ihre Gedichte wurden unter anderem ins Englische, Französische, Polnische und Deutsche übersetzt.


Eine literarische Veranstaltungsreihe von Literaturhaus am Inn und Russlandzentrum der Universität Innsbruck


Uhrzeit

Beginn: 26.05.2021 17:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Online
Online, Online Online
in Google Maps anzeigen

Tickets & Preise

ZOOM MIT VERDOLMETSCHUNG: www.literaturhaus-am-inn.at

Veranstalter

Literaturhaus am Inn und Russlandzentrum der Universität Innsbruck

BESCHREIBUNG

Im Jahr 2021 jährt sich der Zerfall der Sowjetunion zum 30. Mal. In einer literarischen Veranstaltungsreihe werden von Januar bis Juni 2021 Autor*innen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu Wort kommen. Sie werden in einer Kombination aus Lesung und moderiertem Gespräch Einblicke in ihre jeweiligen Länder, Regionen und Sprachen gewähren und uns eine Vielfalt dort erahnen lassen, wo 70 Jahre lang zumindest ideologisch Einheit und Einheitlichkeit als Ziel ausgegeben wurden. Autor*innen unterschiedlicher Generationen, unterschiedlicher Schreibstile und Genres werde ihre Texte präsentieren und im Gespräch darüber reflektieren, welches Erbe das Sowjetsystem hinterlassen und was sich dennoch wesentlich verändert hat. Dabei wird es nicht zuletzt auch um die Frage des Stellenwertes des Russischen, der russischsprachigen Literatur und der damit verbundenen literarischen Traditionen im jeweiligen Land heute gehen.

Hamdam Zakirov, geboren 1966 in Rischtan, der usbekischen Provinz Fergana. Er studierte er an den Universitäten in Taschkent und Fergana. Hamdam Zakirov ist Teil der „Ferganer Schule.

Seit 2001 lebt er in Helsinki, wo er neben dem Schreiben auch Kulturveranstaltungen organisiert und als DJ auftritt. Seine Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, u. a. ins Finnische, Deutsche, Estnische und Deutsche. Sein letzter Gedichtband Doslovno erschien 2018 in Moskau.

Aigerim Tazhi wurde 1981 in Aktobe, Kasachstan geboren, wohnt und arbeitet in Almaty. Sie ist Autorin der Gedichtbände BOG-O-SLOV (Almaty, 2004) und Bumažnaja Koža/Paper-Thin Skin (USA, 2019). Neben zahlreichen Nominierungen und Literaturpreisen (u. a. 2001 für den Preis „Debjut“ in der Kategorie „Lyrik“), ist sie Autorin für die Zeitschriften „Novyj Mir“ und „Družba Narodov“.

Ihre Gedichte wurden unter anderem ins Englische, Französische, Polnische und Deutsche übersetzt.


Eine literarische Veranstaltungsreihe von Literaturhaus am Inn und Russlandzentrum der Universität Innsbruck