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Klangspuren Schwaz - KLÄNGE FÄRBEN DAS DUNKEL
Kunst / Kultur
Kunst / Kultur

Klangspuren Schwaz - KLÄNGE FÄRBEN DAS DUNKEL

BESCHREIBUNG

Peter Jakober: Streichquartett Nr. 2 (2021, UA)

Georg Friedrich Haas: Streichquartett Nr. 9 (2016)


Jack Quartet:

Christopher Otto, Violine, Austin Wulliman, Violine, 

John Pickford Richards, Viola, Jay Campbell, Violoncello


Es dämmert, wird allmählich dunkler und immer dunkler, doch im Saal geht kein Licht an. Peter Jakober, ein Schüler von Georg Friedrich Haas, folgt optisch den Spuren seines Lehrers, der seit dem 3. Streichquartett In iij. Noct. (2001) eine ganze Reihe von Stücken komponierte, die in völliger Dunkelheit gespielt werden müssen. Jakobers neues 2. Streichquartett beginnt zwar in der Dämmerung, endet aber auch im Dunkeln. Diesen Übergang in die Finsternis benutzt der in der Südsteiermark geborene Komponist, um die Sinne des Publikums für die Klänge zu schärfen. Was ertönen wird, ist hingegen ganz anders als die schwebenden Obertonkonstellationen von Haas. Vielmehr konzentriert sich Jakober auf Polytempi, die einander kreuzen, sich überlagern, die retardiert oder beschleunigt werden. Dennoch entstehen Momente in diesem Geflecht, in denen sich die Streicherstimmen unvermutet treffen. Realisiert wird das Werk im Finsteren durch die Zuspielung von Clicktracks, die auch Georg Friedrich Haas in seinem 9. Streichquartett verwenden lässt, das von Beginn an in völliger Dunkelheit gespielt werden muss. Umso farbiger tönen die mathematisch genau errechneten Obertonakkorde seines Werks, das mit dem fabelhaften US-amerikanischen Jack Quartet erstmals in Tirol zu hören sein wird.


www.klangspuren.at

Uhrzeit

Beginn: 23.09.2021 18:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Haus der Musik, Großer Saal
Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck
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Tickets & Preise

Vollpreis € 23,00, Ermäßigungen zwischen 10 % und 50 % , Kinder und Schülerermäßigungen.

Veranstalter

Klangspuren Schwaz

BESCHREIBUNG

Peter Jakober: Streichquartett Nr. 2 (2021, UA)

Georg Friedrich Haas: Streichquartett Nr. 9 (2016)


Jack Quartet:

Christopher Otto, Violine, Austin Wulliman, Violine, 

John Pickford Richards, Viola, Jay Campbell, Violoncello


Es dämmert, wird allmählich dunkler und immer dunkler, doch im Saal geht kein Licht an. Peter Jakober, ein Schüler von Georg Friedrich Haas, folgt optisch den Spuren seines Lehrers, der seit dem 3. Streichquartett In iij. Noct. (2001) eine ganze Reihe von Stücken komponierte, die in völliger Dunkelheit gespielt werden müssen. Jakobers neues 2. Streichquartett beginnt zwar in der Dämmerung, endet aber auch im Dunkeln. Diesen Übergang in die Finsternis benutzt der in der Südsteiermark geborene Komponist, um die Sinne des Publikums für die Klänge zu schärfen. Was ertönen wird, ist hingegen ganz anders als die schwebenden Obertonkonstellationen von Haas. Vielmehr konzentriert sich Jakober auf Polytempi, die einander kreuzen, sich überlagern, die retardiert oder beschleunigt werden. Dennoch entstehen Momente in diesem Geflecht, in denen sich die Streicherstimmen unvermutet treffen. Realisiert wird das Werk im Finsteren durch die Zuspielung von Clicktracks, die auch Georg Friedrich Haas in seinem 9. Streichquartett verwenden lässt, das von Beginn an in völliger Dunkelheit gespielt werden muss. Umso farbiger tönen die mathematisch genau errechneten Obertonakkorde seines Werks, das mit dem fabelhaften US-amerikanischen Jack Quartet erstmals in Tirol zu hören sein wird.


www.klangspuren.at