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1. Symphoniekonzert
Konzerte
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1. Symphoniekonzert

BESCHREIBUNG

In Anlehnung an die Musiktheaterpremiere von Bizets Carmen am Tiroler Landestheater greift das erste Symphoniekonzert der Saison eine besondere Verbindung zur Opernbühne auf: So startet das TSOI mit Rodion Shchedrins Carmen-Suite – einer faszinierend modernen Ballettmusik nach Bizet, ausschließlich für Streicher und einen riesigen Schlagzeugapparat.

Shchedrin schrieb die Suite 1967 für seine Frau, die legendäre Primaballerina Maya Plissezkaja, die davon träumte, Carmen zu tanzen. Die Uraufführung am Bolschoi-Theater wurde zum Skandal – ausgelöst durch die als provokant empfundene Verbindung aus sinnlicher Inszenierung und der leidenschaftlich zugespitzten Musik. Die kompromisslose Intensität und rhythmische Schärfe machten das Werk, das bis heute zu den spannendsten Bearbeitungen eines Opernklassikers zählt, weltberühmt.

In eine völlig andere, jedoch nicht weniger packende musikalische Welt führt Antonín Dvořáks 7. Sinfonie, die den Komponisten von einer überraschend ernsten Seite zeigt. Entstanden für die London Philharmonic Society, wollte Dvořák mit diesem Werk bewusst sinfonische Größe beweisen – besonders im Blick auf Brahms, der ihn gleichermaßen beeinflusste und förderte. Statt folkloristischer Leichtigkeit tritt eine düster-dramatische Musik von großer innerer Spannung hervor. Mit ihren abrupten Wendungen und ohne ein sieghaftes Ende wirkt die Sinfonie fast kämpferisch und gewinnt dadurch eine besondere emotionale Tiefe, die sie zu einer seiner stärksten und bewegendsten Sinfonien macht.

Uhrzeit

Beginn: 15.10.2026 19:30 – Ende: 15.10.2026 21:30

VERANSTALTUNGSORT

Congress Innsbruck, Saal Tirol
Rennweg 3, 6020 Innsbruck
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Tickets & Preise

Veranstalter

Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck

BESCHREIBUNG

In Anlehnung an die Musiktheaterpremiere von Bizets Carmen am Tiroler Landestheater greift das erste Symphoniekonzert der Saison eine besondere Verbindung zur Opernbühne auf: So startet das TSOI mit Rodion Shchedrins Carmen-Suite – einer faszinierend modernen Ballettmusik nach Bizet, ausschließlich für Streicher und einen riesigen Schlagzeugapparat.

Shchedrin schrieb die Suite 1967 für seine Frau, die legendäre Primaballerina Maya Plissezkaja, die davon träumte, Carmen zu tanzen. Die Uraufführung am Bolschoi-Theater wurde zum Skandal – ausgelöst durch die als provokant empfundene Verbindung aus sinnlicher Inszenierung und der leidenschaftlich zugespitzten Musik. Die kompromisslose Intensität und rhythmische Schärfe machten das Werk, das bis heute zu den spannendsten Bearbeitungen eines Opernklassikers zählt, weltberühmt.

In eine völlig andere, jedoch nicht weniger packende musikalische Welt führt Antonín Dvořáks 7. Sinfonie, die den Komponisten von einer überraschend ernsten Seite zeigt. Entstanden für die London Philharmonic Society, wollte Dvořák mit diesem Werk bewusst sinfonische Größe beweisen – besonders im Blick auf Brahms, der ihn gleichermaßen beeinflusste und förderte. Statt folkloristischer Leichtigkeit tritt eine düster-dramatische Musik von großer innerer Spannung hervor. Mit ihren abrupten Wendungen und ohne ein sieghaftes Ende wirkt die Sinfonie fast kämpferisch und gewinnt dadurch eine besondere emotionale Tiefe, die sie zu einer seiner stärksten und bewegendsten Sinfonien macht.