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toninton Konzerte - Wiederholen, verwandeln, erfinden
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Konzerte
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toninton Konzerte - Wiederholen, verwandeln, erfinden

BESCHREIBUNG

Ein musikalisches Kettengedicht

Im japanischen Mittelalter hat sich eine einzigartige Kunstform entwickelt: Renga – ein Gedicht, das in Gemeinschaft entsteht. Die Dichterinnen und Dichter saßen im Kreis. Sobald eine Strophe vorgetragen wurde, musste innerhalb kürzester Zeit reagiert werden. Das verlangte enorme Geistesgegenwart, und die Spielregeln waren komplex. Aber immer ging es darum, das Vorangegangene zu würdigen, aufzunehmen und in Neues zu transformieren. Der Fokus lag auf dem gemeinschaftlichen Schaffensprozess – ein Beispiel für eine zeitlos gültige Form schöpferischer Koproduktion. Die drei Abende von »toninton« übertragen das Prinzip dieser historischen Kunstform in ein aufregendes, zeitgenössisches Musikformat.

Drei Abende – drei musikalische Dialogformen

Konzert 3 – Drei Trios, neun Musiker*innen

Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.00 Uhr, Dauer ca. 70 Min.

Improvisationen zu Schumann, Madonna, Schönberg, Britten u. a. m.

Am dritten Abend verdichtet sich das Renga-Prinzip zu einem vielstimmigen Geflecht: Drei Trios treten in einen lebendigen Dialog, reagieren aufeinander, erweitern Themen und erschaffen im Moment neue musikalische Räume. Jedes Trio bringt eine eigene Klangsprache mit – und gemeinsam entsteht ein improvisatorisches Netzwerk, das sich ständig weiterentwickelt. Gemeinsam schaffen diese drei Formationen einen Abend, der zeigt, wie aus bekannten Melodien im Hier und Jetzt etwas radikal Neues entstehen kann.

Die drei Trios des Abends:

  • Trio Helbock–Klesse–Bär David Helbock (Piano), Eva Klesse (Schlagzeug), Johannes Bär (Blasinstrumente): Ein kraftvolles, rhythmisch präzises Trio, das melodische Linien mit markanten Klangfarben aus Tuba, Sousaphon und weiteren Blasinstrumenten verbindet.
  • Trio Warren–Goloubev–Freestone Huw Warren (Piano), Yuri Goloubev (Kontrabass), Tori Freestone (Saxophon/Flöte): Ein Trio voller lyrischer Tiefe und improvisatorischer Eleganz – getragen von Goloubevs melodischem Bassspiel und Freestones vielfarbiger, multiinstrumentaler Stimme.
  • Trio Moriel–Dé s–Meissl Yvonne Moriel (Saxophon), András Dé s (Percussion), Tobias Meissl (Vibraphon): Ein hochenergetisches Ensemble, das mit Saxophon, Vibraphon und innovativer Percussion neue Klangräume öffnet und das Renga-Prinzip in eine zeitgenössische Jazzsprache übersetzt.

Eine Formatentwicklung von Hans-Joachim Gögl

Uhrzeit

Beginn: 25.06.2026 19:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Ton Halle im BTV Stadtforum
Stadtforum 1, 6020 INNSBRUCK
in Google Maps anzeigen

Tickets & Preise

INN SITU Galerie im BTV Stadtforum, Stadtforum 1, 6020 Innsbruck Mo.–Fr., 11.00–18.00 Uhr; Sa., 11.00–15.00 Uhr (nur Kartenzahlung) Innsbruck Information (Burggraben 3, 6020 Innsbruck, + 43 512 – 5356, ticket@innsbruck.info) Für den Besuch aller Konzerte gibt es ein vergünstigtes Dreier-Ticket. Nutzen Sie diese einmalige Chance, an drei Abenden hintereinander, diese außergewöhnlichen Musiker*innen kennenzulernen. Alle Veranstaltungen sind auch einzeln buchbar. Karten Abendkassa nach Verfügbarkeit (nur Kartenzahlung) Preis pro Abend: 23,– EUR (ermäßigt: 19,– EUR) Alle drei Abende zusammen: 60,– EUR (ermäßigt: 50,– EUR)

BESCHREIBUNG

Ein musikalisches Kettengedicht

Im japanischen Mittelalter hat sich eine einzigartige Kunstform entwickelt: Renga – ein Gedicht, das in Gemeinschaft entsteht. Die Dichterinnen und Dichter saßen im Kreis. Sobald eine Strophe vorgetragen wurde, musste innerhalb kürzester Zeit reagiert werden. Das verlangte enorme Geistesgegenwart, und die Spielregeln waren komplex. Aber immer ging es darum, das Vorangegangene zu würdigen, aufzunehmen und in Neues zu transformieren. Der Fokus lag auf dem gemeinschaftlichen Schaffensprozess – ein Beispiel für eine zeitlos gültige Form schöpferischer Koproduktion. Die drei Abende von »toninton« übertragen das Prinzip dieser historischen Kunstform in ein aufregendes, zeitgenössisches Musikformat.

Drei Abende – drei musikalische Dialogformen

Konzert 3 – Drei Trios, neun Musiker*innen

Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.00 Uhr, Dauer ca. 70 Min.

Improvisationen zu Schumann, Madonna, Schönberg, Britten u. a. m.

Am dritten Abend verdichtet sich das Renga-Prinzip zu einem vielstimmigen Geflecht: Drei Trios treten in einen lebendigen Dialog, reagieren aufeinander, erweitern Themen und erschaffen im Moment neue musikalische Räume. Jedes Trio bringt eine eigene Klangsprache mit – und gemeinsam entsteht ein improvisatorisches Netzwerk, das sich ständig weiterentwickelt. Gemeinsam schaffen diese drei Formationen einen Abend, der zeigt, wie aus bekannten Melodien im Hier und Jetzt etwas radikal Neues entstehen kann.

Die drei Trios des Abends:

  • Trio Helbock–Klesse–Bär David Helbock (Piano), Eva Klesse (Schlagzeug), Johannes Bär (Blasinstrumente): Ein kraftvolles, rhythmisch präzises Trio, das melodische Linien mit markanten Klangfarben aus Tuba, Sousaphon und weiteren Blasinstrumenten verbindet.
  • Trio Warren–Goloubev–Freestone Huw Warren (Piano), Yuri Goloubev (Kontrabass), Tori Freestone (Saxophon/Flöte): Ein Trio voller lyrischer Tiefe und improvisatorischer Eleganz – getragen von Goloubevs melodischem Bassspiel und Freestones vielfarbiger, multiinstrumentaler Stimme.
  • Trio Moriel–Dé s–Meissl Yvonne Moriel (Saxophon), András Dé s (Percussion), Tobias Meissl (Vibraphon): Ein hochenergetisches Ensemble, das mit Saxophon, Vibraphon und innovativer Percussion neue Klangräume öffnet und das Renga-Prinzip in eine zeitgenössische Jazzsprache übersetzt.

Eine Formatentwicklung von Hans-Joachim Gögl