Ein musikalisches Kettengedicht
Im japanischen Mittelalter hat sich eine einzigartige Kunstform entwickelt: Renga – ein Gedicht, das in Gemeinschaft entsteht. Die Dichterinnen und Dichter saßen im Kreis. Sobald eine Strophe vorgetragen wurde, musste innerhalb kürzester Zeit reagiert werden. Das verlangte enorme Geistesgegenwart, und die Spielregeln waren komplex. Aber immer ging es darum, das Vorangegangene zu würdigen, aufzunehmen und in Neues zu transformieren. Der Fokus lag auf dem gemeinschaftlichen Schaffensprozess – ein Beispiel für eine zeitlos gültige Form schöpferischer Koproduktion. Die drei Abende von »toninton« übertragen das Prinzip dieser historischen Kunstform in ein aufregendes, zeitgenössisches Musikformat.
Drei Abende – drei musikalische Dialogformen
Konzert 3 – Drei Trios, neun Musiker*innen
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.00 Uhr, Dauer ca. 70 Min.
Improvisationen zu Schumann, Madonna, Schönberg, Britten u. a. m.
Am dritten Abend verdichtet sich das Renga-Prinzip zu einem vielstimmigen Geflecht: Drei Trios treten in einen lebendigen Dialog, reagieren aufeinander, erweitern Themen und erschaffen im Moment neue musikalische Räume. Jedes Trio bringt eine eigene Klangsprache mit – und gemeinsam entsteht ein improvisatorisches Netzwerk, das sich ständig weiterentwickelt. Gemeinsam schaffen diese drei Formationen einen Abend, der zeigt, wie aus bekannten Melodien im Hier und Jetzt etwas radikal Neues entstehen kann.
Die drei Trios des Abends:
Eine Formatentwicklung von Hans-Joachim Gögl
Ein musikalisches Kettengedicht
Im japanischen Mittelalter hat sich eine einzigartige Kunstform entwickelt: Renga – ein Gedicht, das in Gemeinschaft entsteht. Die Dichterinnen und Dichter saßen im Kreis. Sobald eine Strophe vorgetragen wurde, musste innerhalb kürzester Zeit reagiert werden. Das verlangte enorme Geistesgegenwart, und die Spielregeln waren komplex. Aber immer ging es darum, das Vorangegangene zu würdigen, aufzunehmen und in Neues zu transformieren. Der Fokus lag auf dem gemeinschaftlichen Schaffensprozess – ein Beispiel für eine zeitlos gültige Form schöpferischer Koproduktion. Die drei Abende von »toninton« übertragen das Prinzip dieser historischen Kunstform in ein aufregendes, zeitgenössisches Musikformat.
Drei Abende – drei musikalische Dialogformen
Konzert 3 – Drei Trios, neun Musiker*innen
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.00 Uhr, Dauer ca. 70 Min.
Improvisationen zu Schumann, Madonna, Schönberg, Britten u. a. m.
Am dritten Abend verdichtet sich das Renga-Prinzip zu einem vielstimmigen Geflecht: Drei Trios treten in einen lebendigen Dialog, reagieren aufeinander, erweitern Themen und erschaffen im Moment neue musikalische Räume. Jedes Trio bringt eine eigene Klangsprache mit – und gemeinsam entsteht ein improvisatorisches Netzwerk, das sich ständig weiterentwickelt. Gemeinsam schaffen diese drei Formationen einen Abend, der zeigt, wie aus bekannten Melodien im Hier und Jetzt etwas radikal Neues entstehen kann.
Die drei Trios des Abends:
Eine Formatentwicklung von Hans-Joachim Gögl