Ein Projekt der Textilkünstlerin Elisabeth Mazagg
Das Färben mit Pflanzen ist so alt wie die Menschheit selbst. In allen ur-sprünglichen Kulturen
der Welt wurden Pflanzenextrakte von Kräutern, Blüten, Blättern, Wurzeln, Flechten, Rinden und
Beeren zum Färben von Textilien verwendet und traditionelle Färberpflanzen kultiviert. Der
Reichtum der Pflanzenfarben wird in der Webkultur indigener Völker sicht-bar. Die Farben, die die
Pflanzen uns geben, sind lebendig, sie tragen die Essenz der Pflanze in sich und sind daher Medizin
für den Menschen. Im Färbeprozess stirbt die Pflanze einen Tod, sie wird transformiert, um die
Lebensenergie, das Sonnenlicht, das sie in sich trägt, als Farbe wie-der zum Vorschein zu bringen.
Im Kurs erforschen wir gemeinsam das Potential lokaler Färberpflanzen und färben damit auf
einheimischer Bergschafwolle. Wir tauchen in die Schönheit des Färbepro-zesses ein und erleben
mit allen Sinnen die Wandlung der Pflanzen beim Färben.
Tagesablauf
09.00 - 10.00 Uhr: Pflanzenmedizin und Heilkraft der Wolle, Einführung ins Färben mit
Pflanzenfarben und Kennenlernen der Färberpflanzen
10.00 - 17.00 Uhr: Wiegen und Vorbereiten des Färbegutes, Wiegen und Vorbereiten der
Färbedrogen und Zusätze, Beizen des Färbegutes, Einweichen der Färbedro-gen, Kochen der
Färbedrogen, Färbeprozess, Nachbehandlung (Waschen, Spülen, Trocknen)
17.00 - 18.00 Uhr: Austausch über die Resultate und Erfahrungen,
Einladung, sich einer Pflanze zu nähern und mit ihr die ersten Färbeerfah-rungen zu machen
Mittagessen
12.00 - 13.00 Uhr, jeder Teilnehmer ist eingeladen, etwas für ein gemein-sames
Mittagessen mitzubringen.
Wann
11. Juli 2026 von 9 - 18 Uhr
Wo
Weggensteinstrasse 12 Bozen, Atelier Laura Pan
Kursgebühr
120 Euro + 30 Euro Materialkosten
Material
es wird Wollgarn aus heimischer Bergschafwolle, die getrockneten Färber-pflanzen und
alle zum Färben benötigten Materialien zur Verfügung gestellt.
Bitte mitbringen
Schürze, Arbeitskleidung, Gummihandschuhe, Notizblock und Stift,
gerne auch eigene Wolle oder Wollgarn (nur natürliche Fasern).
Anmeldung bei Elisabeth Mazagg
Telefon: +39 347 5837346 | Email: elisabeth.mazagg@icloud.com
Über die Künstlerin
Elisabeth Mazagg (geboren 1983 als Sandra Elisabeth Neumann in Nürn-berg)
lebt und arbeitet seit 2020 in Trafoi am Ortler in Südtirol. Seit ihrer Zeit im Vinschgau
beschäftigt sie sich mit der traditionellen Verarbeitung von Wolle und Leinen und deren Wirkung
auf den menschlichen Körper und eröffnete ihr erstes Atelier. Dort befasst sich mit der Erforschung
ursprünglicher Webtechniken, der Faserverarbeitung, dem Spinnen, dem Färben mit
Pflanzenfarben und dem Holzdruck. 2021 gründete sie zusammen mit der Künstlerin Laura Pan
und der Designerin Noa Paul das Kollektiv „Ma/agal“, das sich mit der ur-sprünglichen Herstellung
von Textilien beschäftigt. Sie ist ausgebildete Yogalehrerin und Hüterin eines Frauenkreises. Als Teil
ihrer Arbeit als Künstlerin baut sie Färberpflanzen und Heilkräuter an und gibt ihre Erfahrung und
ihr Wissen in Workshops und Kursen, unter anderem an der Winterschule in Ulten, weiter.
Ein Projekt der Textilkünstlerin Elisabeth Mazagg
Das Färben mit Pflanzen ist so alt wie die Menschheit selbst. In allen ur-sprünglichen Kulturen
der Welt wurden Pflanzenextrakte von Kräutern, Blüten, Blättern, Wurzeln, Flechten, Rinden und
Beeren zum Färben von Textilien verwendet und traditionelle Färberpflanzen kultiviert. Der
Reichtum der Pflanzenfarben wird in der Webkultur indigener Völker sicht-bar. Die Farben, die die
Pflanzen uns geben, sind lebendig, sie tragen die Essenz der Pflanze in sich und sind daher Medizin
für den Menschen. Im Färbeprozess stirbt die Pflanze einen Tod, sie wird transformiert, um die
Lebensenergie, das Sonnenlicht, das sie in sich trägt, als Farbe wie-der zum Vorschein zu bringen.
Im Kurs erforschen wir gemeinsam das Potential lokaler Färberpflanzen und färben damit auf
einheimischer Bergschafwolle. Wir tauchen in die Schönheit des Färbepro-zesses ein und erleben
mit allen Sinnen die Wandlung der Pflanzen beim Färben.
Tagesablauf
09.00 - 10.00 Uhr: Pflanzenmedizin und Heilkraft der Wolle, Einführung ins Färben mit
Pflanzenfarben und Kennenlernen der Färberpflanzen
10.00 - 17.00 Uhr: Wiegen und Vorbereiten des Färbegutes, Wiegen und Vorbereiten der
Färbedrogen und Zusätze, Beizen des Färbegutes, Einweichen der Färbedro-gen, Kochen der
Färbedrogen, Färbeprozess, Nachbehandlung (Waschen, Spülen, Trocknen)
17.00 - 18.00 Uhr: Austausch über die Resultate und Erfahrungen,
Einladung, sich einer Pflanze zu nähern und mit ihr die ersten Färbeerfah-rungen zu machen
Mittagessen
12.00 - 13.00 Uhr, jeder Teilnehmer ist eingeladen, etwas für ein gemein-sames
Mittagessen mitzubringen.
Wann
11. Juli 2026 von 9 - 18 Uhr
Wo
Weggensteinstrasse 12 Bozen, Atelier Laura Pan
Kursgebühr
120 Euro + 30 Euro Materialkosten
Material
es wird Wollgarn aus heimischer Bergschafwolle, die getrockneten Färber-pflanzen und
alle zum Färben benötigten Materialien zur Verfügung gestellt.
Bitte mitbringen
Schürze, Arbeitskleidung, Gummihandschuhe, Notizblock und Stift,
gerne auch eigene Wolle oder Wollgarn (nur natürliche Fasern).
Anmeldung bei Elisabeth Mazagg
Telefon: +39 347 5837346 | Email: elisabeth.mazagg@icloud.com
Über die Künstlerin
Elisabeth Mazagg (geboren 1983 als Sandra Elisabeth Neumann in Nürn-berg)
lebt und arbeitet seit 2020 in Trafoi am Ortler in Südtirol. Seit ihrer Zeit im Vinschgau
beschäftigt sie sich mit der traditionellen Verarbeitung von Wolle und Leinen und deren Wirkung
auf den menschlichen Körper und eröffnete ihr erstes Atelier. Dort befasst sich mit der Erforschung
ursprünglicher Webtechniken, der Faserverarbeitung, dem Spinnen, dem Färben mit
Pflanzenfarben und dem Holzdruck. 2021 gründete sie zusammen mit der Künstlerin Laura Pan
und der Designerin Noa Paul das Kollektiv „Ma/agal“, das sich mit der ur-sprünglichen Herstellung
von Textilien beschäftigt. Sie ist ausgebildete Yogalehrerin und Hüterin eines Frauenkreises. Als Teil
ihrer Arbeit als Künstlerin baut sie Färberpflanzen und Heilkräuter an und gibt ihre Erfahrung und
ihr Wissen in Workshops und Kursen, unter anderem an der Winterschule in Ulten, weiter.