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Irene Prugger – Das Jahr der Verluste
Irene Prugger – Das Jahr der Verluste
Poetry / Lesung
Poetry / Lesung

Irene Prugger – Das Jahr der Verluste

BESCHREIBUNG

Von der Sichtbarmachung weiblicher Unsichtbarkeit und den Momenten der Selbstfindung zwischen den Verlusten

Lina und Lois sind schon ewig verheiratet. Ein Status quo, der so sicher schien. Doch dann hält Lois das monotone Filmband ihres gemeinsamen Lebens ohne Vorwarnung an. Er möchte die Scheidung.

Lina steht vor einem ungewollten Neuanfang, einem Prozess der Auflösung, der alle Bereiche ihres Daseins umfasst. Sie ist auf sich allein gestellt und merkt, dass die Gesellschaft kaum Lebensentwürfe für „Frauen wie sie“ bereithält: Der Körper trägt die Spuren der Zeit, Freundschaften verdursten, die Verluste häufen sich im Großen wie im Kleinen, auch Linas Selbstbild löst sich in den Wirren radikaler Veränderungen auf.

Wie unter diesen Umständen wieder Vertrauen finden, sich neuen Aufgaben stellen und die Liebe wagen? Die neue Wohnung ist kalt, die Enkelkinder sehen Geister, wo einmal mehr war, Hobbys aus vergangenen Tagen wirken heute unpassend. Lina weiß nicht, wohin mit sich selbst. Aber eines weiß sie: Irgendwo liegen ihre Stärken. Sie muss sich nur daran erinnern und Mut im Unzumutbaren fassen.

Wer kann ich sein, wenn die Abhängigkeiten und nicht frei gewählten Selbstbilder wegfallen?

„Das Jahr der Verluste“ erzählt in seiner Reduktion von der Kraft stiller Augenblicke, wenn ein ganzes Leben neu beginnen muss.

In einem grandiosen Comeback-Roman widmet sich Irene Prugger den realen Herausforderungen, die unsere Gesellschaft Frauen – Müttern – auferlegt. Das große Drama in „Das Jahr der Verluste“ bleibt aus: In zuerst leisen, aber zusehends selbstbewussteren Akten der Emanzipation findet die Protagonistin zu sich selbst zurück

Uhrzeit

Beginn: 29.09.2026 19:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Stadtbibliothek
Amraser Straße 2, 6020 Innsbruck
in Google Maps anzeigen

Tickets & Preise

Die meisten Veranstaltungen in der Stadtbibliothek könnt ihr ohne Anmeldung besuchen. Wenn ihr sicher gehen wollt, dass ihr einen Sitzplatz bekommt, reserviert euch gerne kostenlos einen Platz unter +43 512 5360 5700.

BESCHREIBUNG

Von der Sichtbarmachung weiblicher Unsichtbarkeit und den Momenten der Selbstfindung zwischen den Verlusten

Lina und Lois sind schon ewig verheiratet. Ein Status quo, der so sicher schien. Doch dann hält Lois das monotone Filmband ihres gemeinsamen Lebens ohne Vorwarnung an. Er möchte die Scheidung.

Lina steht vor einem ungewollten Neuanfang, einem Prozess der Auflösung, der alle Bereiche ihres Daseins umfasst. Sie ist auf sich allein gestellt und merkt, dass die Gesellschaft kaum Lebensentwürfe für „Frauen wie sie“ bereithält: Der Körper trägt die Spuren der Zeit, Freundschaften verdursten, die Verluste häufen sich im Großen wie im Kleinen, auch Linas Selbstbild löst sich in den Wirren radikaler Veränderungen auf.

Wie unter diesen Umständen wieder Vertrauen finden, sich neuen Aufgaben stellen und die Liebe wagen? Die neue Wohnung ist kalt, die Enkelkinder sehen Geister, wo einmal mehr war, Hobbys aus vergangenen Tagen wirken heute unpassend. Lina weiß nicht, wohin mit sich selbst. Aber eines weiß sie: Irgendwo liegen ihre Stärken. Sie muss sich nur daran erinnern und Mut im Unzumutbaren fassen.

Wer kann ich sein, wenn die Abhängigkeiten und nicht frei gewählten Selbstbilder wegfallen?

„Das Jahr der Verluste“ erzählt in seiner Reduktion von der Kraft stiller Augenblicke, wenn ein ganzes Leben neu beginnen muss.

In einem grandiosen Comeback-Roman widmet sich Irene Prugger den realen Herausforderungen, die unsere Gesellschaft Frauen – Müttern – auferlegt. Das große Drama in „Das Jahr der Verluste“ bleibt aus: In zuerst leisen, aber zusehends selbstbewussteren Akten der Emanzipation findet die Protagonistin zu sich selbst zurück