Das Ensemble Collegio per Sonare, bestehend aus Musikern des Oberkärntner Raumes hat sich zur Aufgabe gesetzt, die jahrhundertealte Tradition der höfischen Bläsermusik mit neuem Leben zu erfüllen. Diese Tradition, die verschiedene Wurzeln hat und die selbst eine der Wurzeln des modernen Blasorchesters ist, fußt auf dem Repräsentationsbedürfnis der Fürstenhöfe der Zeit des Absolutismus im späten 19. Jahrhundert. Kaiser Josef II. reduzierte z.B. das riesige barocke Hoforchester, dass ihm seine Mutter Kaiser Maria Theresa hinterlassen hatte und initiierte eine Harmoniemusik, für die quasi alle großen Komponisten der Zeit Werke beisteuerten (z.B. die berühmte Gan Partita von W.A. Mozart) und für die auch viele Opernauszüge zum Zwecke von Freiluftaufführungen arrangiert wurden.
Mozart selber hat auf diese modische Strömung reagiert, indem er Teile seiner Opern „auf Harmonie setzte“, dazu schreibt er am 20. Juli 1782 an seinen Vater: „bis Sonntag acht tag muß meine opera (Die Entführung aus dem Serail) auf die harmonie gesetzt seyn – sonst kommt mir einer bevor – und hat anstatt meiner den Profit davon; […] sie glauben nicht, wie schwer es ist so was auf die harmonie zu setzen – daß es den blaßinstrumenten eigen ist, und doch dabey nichts von der Wirkung verloren geht.“
Dabei hatte Mozart (wie andere seiner Kollegen) vor allem die Popularisierung seiner eigenen Opern im Auge: Er machte Werbung für seine Werke und profitierte nebenbei von deren Zweitverwertung, indem er diese so bearbeitete, dass die Abfolge der Stücke dem Verlauf des originalen Bühnenwerks entsprach.
Collegio per Sonare https://www.anraser-musiktage.at/event/collegio-per-sonare/
Foto: Collegion per Sonare/Anraser Musiktage
Das Ensemble Collegio per Sonare, bestehend aus Musikern des Oberkärntner Raumes hat sich zur Aufgabe gesetzt, die jahrhundertealte Tradition der höfischen Bläsermusik mit neuem Leben zu erfüllen. Diese Tradition, die verschiedene Wurzeln hat und die selbst eine der Wurzeln des modernen Blasorchesters ist, fußt auf dem Repräsentationsbedürfnis der Fürstenhöfe der Zeit des Absolutismus im späten 19. Jahrhundert. Kaiser Josef II. reduzierte z.B. das riesige barocke Hoforchester, dass ihm seine Mutter Kaiser Maria Theresa hinterlassen hatte und initiierte eine Harmoniemusik, für die quasi alle großen Komponisten der Zeit Werke beisteuerten (z.B. die berühmte Gan Partita von W.A. Mozart) und für die auch viele Opernauszüge zum Zwecke von Freiluftaufführungen arrangiert wurden.
Mozart selber hat auf diese modische Strömung reagiert, indem er Teile seiner Opern „auf Harmonie setzte“, dazu schreibt er am 20. Juli 1782 an seinen Vater: „bis Sonntag acht tag muß meine opera (Die Entführung aus dem Serail) auf die harmonie gesetzt seyn – sonst kommt mir einer bevor – und hat anstatt meiner den Profit davon; […] sie glauben nicht, wie schwer es ist so was auf die harmonie zu setzen – daß es den blaßinstrumenten eigen ist, und doch dabey nichts von der Wirkung verloren geht.“
Dabei hatte Mozart (wie andere seiner Kollegen) vor allem die Popularisierung seiner eigenen Opern im Auge: Er machte Werbung für seine Werke und profitierte nebenbei von deren Zweitverwertung, indem er diese so bearbeitete, dass die Abfolge der Stücke dem Verlauf des originalen Bühnenwerks entsprach.
Collegio per Sonare https://www.anraser-musiktage.at/event/collegio-per-sonare/
Foto: Collegion per Sonare/Anraser Musiktage