Buchneuerscheinung: Löcher Stopfen – Pflegepolitik in Österreich – Zwischen Versagen und Hoffnung
Wie sieht gute Pflege in Zukunft aus – und wer wird sie leisten? Diese Fragen betreffen uns alle. In ihrem
neuen Buch liefert Elisabeth Potzmann, Präsidentin des Österreichischer Gesundheits- und
Krankenpflegeverbands, eine schonungslose Analyse des österreichischen Pflegesystems – und entwirft
zugleich konkrete Lösungen für eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.
Österreich steht vor einem dramatischen Umbruch: Die Bevölkerung wird älter, der Pflegebedarf steigt
massiv – gleichzeitig fehlen schon heute zehntausende Pflegekräfte. Prognosen zeigen, dass bis 2030 bis
zu 90.000 zusätzliche Fachkräfte benötigt werden, langfristig könnten es sogar bis zu 200.000 sein. Doch
statt klarer Strategien herrschen im System oft Unübersichtlichkeit, widersprüchliche Zuständigkeiten
und ein akuter Mangel an Personal und Ressourcen.
Genau hier setzt Potzmann an. Ihr Buch ist mehr als eine Bestandsaufnahme – es ist ein Weckruf. Mit
fundierten Zahlen, persönlichen Einblicken aus über 40 Jahren Berufserfahrung und einem klaren Blick
für strukturelle Probleme zeigt sie, warum Pflege neu gedacht werden muss. Dabei stellt sie zentrale
Fragen: Was ist Pflege überhaupt? Welche Qualität dürfen Patient:innen erwarten? Und wie kann ein
Beruf, der gesellschaftlich unverzichtbar ist, wieder attraktiv werden?
Besonders brisant: Potzmann kritisiert die zunehmende Fragmentierung der Pflegeausbildung, unklare
Qualitätsstandards und politische Versäumnisse. Gleichzeitig zeigt sie, warum kurzfristige Lösungen wie
internationale Rekrutierung allein nicht ausreichen – und welche nachhaltigen Reformen es stattdessen
braucht. Themen wie Arbeitsbedingungen, Karriereperspektiven, Digitalisierung und eine klare
Patientenlenkung stehen dabei im Zentrum ihrer Vorschläge.
Besonderes Augenmerk legt die Autorin auch auf den Dialog mit führenden Fachstimmen: Für das
Buch hat Elisabeth Potzmann sechs namhafte Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen interviewt –
die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger, den Medizinrechtler Karl Stöger, die Klimaökonomin
Sigrid Stagl, den Gesundheitsexperten Ernest G. Pichlbauer, sowie die Pflegewissenschafterinnen
Daniela Schoberer und Manela Glarcher. Ihre Perspektiven – von Praxis über Wissenschaft bis hin zur
Gesundheitspolitik – erweitern die Analyse um zusätzliche Blickwinkel und machen deutlich, wie
vielschichtig die Herausforderungen und Lösungsansätze im Pflegebereich sind.
Das Buch richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern bewusst an Politik, Entscheidungsträger:innen und
die breite Öffentlichkeit. Es versteht sich als Maßstab für zukünftige Reformen – und als Einladung zur
gesellschaftlichen Debatte über die Zukunft der Pflege. Trotz aller Herausforderungen bleibt Potzmanns
Blick geprägt von ihrer persönlichen Leidenschaft für den Beruf. Ihre Erfahrungen zeigen, wie
sinnstiftend Pflege sein kann – und warum es sich lohnt, für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen.
Ein Buch, das provoziert, aufklärt und Lösungen bietet – und das die Frage stellt, wie wir morgen
leben und versorgt werden wollen.
Autorin:
Mag. Elisabeth Potzmann ist Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und
Krankenpflegeverbands (ÖGKV) und Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin,
Pflegewissenschafterin und Lehrende. Ihre langjährige Tätigkeit im unterschiedlichen Rollen im
österreichischen Gesundheitssystem gab ihr die Gelegenheit zu umfassenden Einblicken in
unterschiedliche Bereiche im Gesundheits- und Pflegesystem.
Foto: gisiphotography
Buchneuerscheinung: Löcher Stopfen – Pflegepolitik in Österreich – Zwischen Versagen und Hoffnung
Wie sieht gute Pflege in Zukunft aus – und wer wird sie leisten? Diese Fragen betreffen uns alle. In ihrem
neuen Buch liefert Elisabeth Potzmann, Präsidentin des Österreichischer Gesundheits- und
Krankenpflegeverbands, eine schonungslose Analyse des österreichischen Pflegesystems – und entwirft
zugleich konkrete Lösungen für eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.
Österreich steht vor einem dramatischen Umbruch: Die Bevölkerung wird älter, der Pflegebedarf steigt
massiv – gleichzeitig fehlen schon heute zehntausende Pflegekräfte. Prognosen zeigen, dass bis 2030 bis
zu 90.000 zusätzliche Fachkräfte benötigt werden, langfristig könnten es sogar bis zu 200.000 sein. Doch
statt klarer Strategien herrschen im System oft Unübersichtlichkeit, widersprüchliche Zuständigkeiten
und ein akuter Mangel an Personal und Ressourcen.
Genau hier setzt Potzmann an. Ihr Buch ist mehr als eine Bestandsaufnahme – es ist ein Weckruf. Mit
fundierten Zahlen, persönlichen Einblicken aus über 40 Jahren Berufserfahrung und einem klaren Blick
für strukturelle Probleme zeigt sie, warum Pflege neu gedacht werden muss. Dabei stellt sie zentrale
Fragen: Was ist Pflege überhaupt? Welche Qualität dürfen Patient:innen erwarten? Und wie kann ein
Beruf, der gesellschaftlich unverzichtbar ist, wieder attraktiv werden?
Besonders brisant: Potzmann kritisiert die zunehmende Fragmentierung der Pflegeausbildung, unklare
Qualitätsstandards und politische Versäumnisse. Gleichzeitig zeigt sie, warum kurzfristige Lösungen wie
internationale Rekrutierung allein nicht ausreichen – und welche nachhaltigen Reformen es stattdessen
braucht. Themen wie Arbeitsbedingungen, Karriereperspektiven, Digitalisierung und eine klare
Patientenlenkung stehen dabei im Zentrum ihrer Vorschläge.
Besonderes Augenmerk legt die Autorin auch auf den Dialog mit führenden Fachstimmen: Für das
Buch hat Elisabeth Potzmann sechs namhafte Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen interviewt –
die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger, den Medizinrechtler Karl Stöger, die Klimaökonomin
Sigrid Stagl, den Gesundheitsexperten Ernest G. Pichlbauer, sowie die Pflegewissenschafterinnen
Daniela Schoberer und Manela Glarcher. Ihre Perspektiven – von Praxis über Wissenschaft bis hin zur
Gesundheitspolitik – erweitern die Analyse um zusätzliche Blickwinkel und machen deutlich, wie
vielschichtig die Herausforderungen und Lösungsansätze im Pflegebereich sind.
Das Buch richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern bewusst an Politik, Entscheidungsträger:innen und
die breite Öffentlichkeit. Es versteht sich als Maßstab für zukünftige Reformen – und als Einladung zur
gesellschaftlichen Debatte über die Zukunft der Pflege. Trotz aller Herausforderungen bleibt Potzmanns
Blick geprägt von ihrer persönlichen Leidenschaft für den Beruf. Ihre Erfahrungen zeigen, wie
sinnstiftend Pflege sein kann – und warum es sich lohnt, für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen.
Ein Buch, das provoziert, aufklärt und Lösungen bietet – und das die Frage stellt, wie wir morgen
leben und versorgt werden wollen.
Autorin:
Mag. Elisabeth Potzmann ist Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und
Krankenpflegeverbands (ÖGKV) und Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin,
Pflegewissenschafterin und Lehrende. Ihre langjährige Tätigkeit im unterschiedlichen Rollen im
österreichischen Gesundheitssystem gab ihr die Gelegenheit zu umfassenden Einblicken in
unterschiedliche Bereiche im Gesundheits- und Pflegesystem.
Foto: gisiphotography