„Jenische Reminiszenzen" wurde 2001 im EYE-Verlag von Romed Mungenast erstmals herausgegeben – als erstes Buch seiner Art, das jenische Stimmen in einem Lesebuch versammelte: Geschichten, Essays, Gedichte und Märchen von Jenischen und über Jenische. Seit Jahren ist das Buch vergriffen. Die Initiative Minderheiten Tirol legt es nun in überarbeiteter Neuausgabe im Haymon Verlag neu auf, mit neuen Beiträgen zu aktuellen Forschungen über Verfolgung, Sprache und Alltagsleben der Jenischen.
Die Herausgeber:innen Heidi Schleich und Michael Haupt lesen aus dem Buch und laden im Anschluss zum Gespräch über die jenische Geschichte von Telfs ein.
Telfs hat eine besondere und konkrete Verbindung zur jenischen Geschichte – nicht nur in der Vergangenheit, sondern bis in die Gegenwart: Die lokale Geschichte wurde von Jenischen mitgeprägt, und noch heute sind viele jenische Familien in Telfs beheimatet. Spuren finden sich im 55er Haus, im Spruch „In Telfs ist die Wiege …", in der Fasnachtstradition – wobei jenisches Leben dort bis heute meist nur als stereotype Figur vorkommt, nicht als das, was es war und ist – und im Abriss des letzten jenischen Hauses in Telfs im Jahr 1975, der ein beschweigendes Ende einer langen Geschichte markierte.
„Jenische Reminiszenzen" wurde 2001 im EYE-Verlag von Romed Mungenast erstmals herausgegeben – als erstes Buch seiner Art, das jenische Stimmen in einem Lesebuch versammelte: Geschichten, Essays, Gedichte und Märchen von Jenischen und über Jenische. Seit Jahren ist das Buch vergriffen. Die Initiative Minderheiten Tirol legt es nun in überarbeiteter Neuausgabe im Haymon Verlag neu auf, mit neuen Beiträgen zu aktuellen Forschungen über Verfolgung, Sprache und Alltagsleben der Jenischen.
Die Herausgeber:innen Heidi Schleich und Michael Haupt lesen aus dem Buch und laden im Anschluss zum Gespräch über die jenische Geschichte von Telfs ein.
Telfs hat eine besondere und konkrete Verbindung zur jenischen Geschichte – nicht nur in der Vergangenheit, sondern bis in die Gegenwart: Die lokale Geschichte wurde von Jenischen mitgeprägt, und noch heute sind viele jenische Familien in Telfs beheimatet. Spuren finden sich im 55er Haus, im Spruch „In Telfs ist die Wiege …", in der Fasnachtstradition – wobei jenisches Leben dort bis heute meist nur als stereotype Figur vorkommt, nicht als das, was es war und ist – und im Abriss des letzten jenischen Hauses in Telfs im Jahr 1975, der ein beschweigendes Ende einer langen Geschichte markierte.