Claude Lanzmann legte 1985 mit SHOAH einen der radikalsten Filme über die Vernichtung des Judentums im Nationalsozialismus vor. 9 1/2 Stunden Film gegen das Vergessen. Dabei verzichtet dieses Großprojekt auf Musik und jegliche Form des Kommentars und vor allem auf Archivmaterial. Im Mittelpunkt steht nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwärtigkeit des Erinnerns. Lanzmann besuchte die Orte der Vernichtung und fand Orte vor, über die Gras gewachsen war. Daher die Insistenz, mit der er letzte Augenzeugen ausfindig machte und zu Deportation und Lageralltag befragte.
Das Forschungszentrum Social Theory der Universität Innsbruck zeigt den Film SHOAH von Claude Lanzmann am 10. und 11. Dezember 2026 in der Aula der Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (SoWi).
Am Abend davor, am 09. Dezember, sprechen Univ.-Prof. Dr. Daniel Burghardt, Univ.-Ass. Dr. Nina Rabuza und Ass.-Prof. Dr. Nikolaus Hagen über Einordnung und Hintergründe des Films. Alle Termine sind öffentlich und der Eintritt ist frei.
09.12.2026, 18:30 – 20:00
Filmvorführung: Erste Phase
10.12.2026, 15:00 – 20:00
Filmvorführung: Zweite Phase
11.12.2026, 15:00 – 20:00
Claude Lanzmann legte 1985 mit SHOAH einen der radikalsten Filme über die Vernichtung des Judentums im Nationalsozialismus vor. 9 1/2 Stunden Film gegen das Vergessen. Dabei verzichtet dieses Großprojekt auf Musik und jegliche Form des Kommentars und vor allem auf Archivmaterial. Im Mittelpunkt steht nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwärtigkeit des Erinnerns. Lanzmann besuchte die Orte der Vernichtung und fand Orte vor, über die Gras gewachsen war. Daher die Insistenz, mit der er letzte Augenzeugen ausfindig machte und zu Deportation und Lageralltag befragte.
Das Forschungszentrum Social Theory der Universität Innsbruck zeigt den Film SHOAH von Claude Lanzmann am 10. und 11. Dezember 2026 in der Aula der Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (SoWi).
Am Abend davor, am 09. Dezember, sprechen Univ.-Prof. Dr. Daniel Burghardt, Univ.-Ass. Dr. Nina Rabuza und Ass.-Prof. Dr. Nikolaus Hagen über Einordnung und Hintergründe des Films. Alle Termine sind öffentlich und der Eintritt ist frei.
09.12.2026, 18:30 – 20:00
Filmvorführung: Erste Phase
10.12.2026, 15:00 – 20:00
Filmvorführung: Zweite Phase
11.12.2026, 15:00 – 20:00