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Kafka umírá - Kafka stirbt
Theater / Musical
Theater / Musical

Kafka umírá - Kafka stirbt

BESCHREIBUNG

Mitwirkende:
Max Simonischek , Regie
Harald Thor , Bühne
Tanja Hofmann , Kostüme

Kafka, unheilbar an Tuberkulose erkrankt, liegt fiebernd und delirierend im Sterben. Da tauchen die von ihm erschaffenen Figuren auf, entsteigen den Texten, die sein Freund Max Brod, obwohl mit deren Vernichtung beauftragt, sorgfältig aufbewahrte: Maus, Dachs, Katzenlamm, Affe oder Schakal – Kafkas Tierwesen erwachen zum Leben und sprechen ihrem Schöpfer vor, nehmen Abschied von ihm und geleiten ihn in eine andere Welt.

Franz Kafka hat sein Verhältnis zur Gesellschaft vor allem in seinen animalischen Gestalten zum Ausdruck gebracht. Die beobachtende Position, die Tiere im Alltag der Menschen einnehmen, ohne sich dabei zugehörig zu fühlen, war dem Schriftsteller sehr vertraut. Seine Wesen sind Künstler*innen und Philosoph*innen, sie leben in der Erde, stehen auf der Bühne oder laufen ziellos durch die Stadt. Sie sind gewitzt, wortgewandt, haben Manieren und bleiben doch Tiere.

Max Simonischek, der am TLT in der Spielzeit 2020.21 als eines von Kafkas Wesen in Der Bau brillierte, spürt eine besondere Nähe zu diesem außergewöhnlichen Schriftsteller. Und so ist es nur konsequent, dass er für sein Debüt als Regisseur Kafkas Tier- und Fabelwesen auf die Bühne holt. Zentral ist für ihn dabei die Sprache, durch die sich Kafka wie kein Zweiter definierte. Harald Thor und Tanja Hofmann, die an großen Häusern im In- und Ausland für spektakuläre Ausstattungen sorgen, stehen ihm als künstlerische Partner*innen zur Seite. Ein außerordentlicher Schauspielabend.

Oft – und im Innersten vielleicht ununterbrochen – zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
Franz Kafka

Uhrzeit

Beginn: 28.09.2022 20:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Kammerspiele (Haus der Musik Innsbruck)
Universitätsstr.1, Eingang Rennweg, 6020 INNSBRUCK
Zum Ticketshop

BESCHREIBUNG

Mitwirkende:
Max Simonischek , Regie
Harald Thor , Bühne
Tanja Hofmann , Kostüme

Kafka, unheilbar an Tuberkulose erkrankt, liegt fiebernd und delirierend im Sterben. Da tauchen die von ihm erschaffenen Figuren auf, entsteigen den Texten, die sein Freund Max Brod, obwohl mit deren Vernichtung beauftragt, sorgfältig aufbewahrte: Maus, Dachs, Katzenlamm, Affe oder Schakal – Kafkas Tierwesen erwachen zum Leben und sprechen ihrem Schöpfer vor, nehmen Abschied von ihm und geleiten ihn in eine andere Welt.

Franz Kafka hat sein Verhältnis zur Gesellschaft vor allem in seinen animalischen Gestalten zum Ausdruck gebracht. Die beobachtende Position, die Tiere im Alltag der Menschen einnehmen, ohne sich dabei zugehörig zu fühlen, war dem Schriftsteller sehr vertraut. Seine Wesen sind Künstler*innen und Philosoph*innen, sie leben in der Erde, stehen auf der Bühne oder laufen ziellos durch die Stadt. Sie sind gewitzt, wortgewandt, haben Manieren und bleiben doch Tiere.

Max Simonischek, der am TLT in der Spielzeit 2020.21 als eines von Kafkas Wesen in Der Bau brillierte, spürt eine besondere Nähe zu diesem außergewöhnlichen Schriftsteller. Und so ist es nur konsequent, dass er für sein Debüt als Regisseur Kafkas Tier- und Fabelwesen auf die Bühne holt. Zentral ist für ihn dabei die Sprache, durch die sich Kafka wie kein Zweiter definierte. Harald Thor und Tanja Hofmann, die an großen Häusern im In- und Ausland für spektakuläre Ausstattungen sorgen, stehen ihm als künstlerische Partner*innen zur Seite. Ein außerordentlicher Schauspielabend.

Oft – und im Innersten vielleicht ununterbrochen – zweifle ich daran ein Mensch zu sein.
Franz Kafka