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"Oleanna" - von David Mamet
Theater / Musical
Theater / Musical

"Oleanna" - von David Mamet

BESCHREIBUNG

Theaterstück Oleanna trifft noch immer den Nerv der Zeit


Als David Mamets "Oleanna" in London 1992 uraufgeführt wurde, standen die Zuseher noch Stunden nach der Aufführung vor dem Theater, um darüber zu diskutieren. Wie sehr das Tiroler Publikum darüber debattieren wird, das wird sich im Innsbrucker Kellertheater zeigen.


Nehmen Sie Platz in der Arena des Innsbrucker Kellertheaters und erleben Sie einen Machtkampf, der sich zum atemlosen #MeToo Krimi auswächst. Gibt es einen Missbrauch, der weit jenseits der ersten Berührung beginnt? Und kann es im Gegenzug sein, dass ein vermeintlich missbrauchter Mensch seine neu gewonnene Macht plötzlich missbräuchlich einsetzt? Oder ist es einfach nur so, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit als die einzig gültige empfindet? Fällen Sie Ihr Urteil. Falls das möglich ist.


Die junge Studentin Carol bittet ihren renommierten Dozenten John, der kurz vor der Professur auf Lebenszeiten steht, um Hilfe. Sie braucht eine gute Note für ihre Arbeit. Sie sitzt brav im Seminar, aber sie tut sich schwer. Sie kommt mit dem Stoff nicht klar. John hat eigentlich gar keine Zeit für so ein Gespräch, weil er sich darum kümmern müsste, ein neues Haus zu kaufen. Aber Carol will reden. Also spricht John mit Carol.


Er sagt ihr irgendwann, wenn auch etwas von oben herab, seine Hilfe zu. Sie könne ihn in Zukunft öfter in seinem Büro besuchen, dann würde er ihr den Lehrstoff nochmals erklären. Ein Angebot, das Carol offensichtlich vollkommen anders interpretiert als John. Und schon ist das Duell der Wahrheiten eröffnet. Jeder greift zu seinen Waffen. Der Schlagabtausch beginnt. Hiebe werden ausgeteilt. Angriffe pariert. Die Worte splittern und bersten.


Als David Mamets "Oleanna" in London uraufgeführt wurde, standen die Zuseher noch Stunden nach der Aufführung vor dem Theater, um darüber zu diskutieren. Ein weiterer Beweis, wie sehr uns die Frage nach der Wahrheit in ihren Bann zieht.


Uhrzeit

Beginn: 27.10.2021 18:00 – Ende: 30.10.2021 18:00

VERANSTALTUNGSORT

Innsbrucker Kellertheater
Adolf-Pichler-Platz 8, 6020 Innsbruck
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Veranstalter

Innsbrucker Kellertheater

BESCHREIBUNG

Theaterstück Oleanna trifft noch immer den Nerv der Zeit


Als David Mamets "Oleanna" in London 1992 uraufgeführt wurde, standen die Zuseher noch Stunden nach der Aufführung vor dem Theater, um darüber zu diskutieren. Wie sehr das Tiroler Publikum darüber debattieren wird, das wird sich im Innsbrucker Kellertheater zeigen.


Nehmen Sie Platz in der Arena des Innsbrucker Kellertheaters und erleben Sie einen Machtkampf, der sich zum atemlosen #MeToo Krimi auswächst. Gibt es einen Missbrauch, der weit jenseits der ersten Berührung beginnt? Und kann es im Gegenzug sein, dass ein vermeintlich missbrauchter Mensch seine neu gewonnene Macht plötzlich missbräuchlich einsetzt? Oder ist es einfach nur so, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit als die einzig gültige empfindet? Fällen Sie Ihr Urteil. Falls das möglich ist.


Die junge Studentin Carol bittet ihren renommierten Dozenten John, der kurz vor der Professur auf Lebenszeiten steht, um Hilfe. Sie braucht eine gute Note für ihre Arbeit. Sie sitzt brav im Seminar, aber sie tut sich schwer. Sie kommt mit dem Stoff nicht klar. John hat eigentlich gar keine Zeit für so ein Gespräch, weil er sich darum kümmern müsste, ein neues Haus zu kaufen. Aber Carol will reden. Also spricht John mit Carol.


Er sagt ihr irgendwann, wenn auch etwas von oben herab, seine Hilfe zu. Sie könne ihn in Zukunft öfter in seinem Büro besuchen, dann würde er ihr den Lehrstoff nochmals erklären. Ein Angebot, das Carol offensichtlich vollkommen anders interpretiert als John. Und schon ist das Duell der Wahrheiten eröffnet. Jeder greift zu seinen Waffen. Der Schlagabtausch beginnt. Hiebe werden ausgeteilt. Angriffe pariert. Die Worte splittern und bersten.


Als David Mamets "Oleanna" in London uraufgeführt wurde, standen die Zuseher noch Stunden nach der Aufführung vor dem Theater, um darüber zu diskutieren. Ein weiterer Beweis, wie sehr uns die Frage nach der Wahrheit in ihren Bann zieht.