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Theater / Musical
Theater / Musical

Stigma

BESCHREIBUNG

Inhalt

Moid, eine Dienstmagd, steht zwischen drei Männern: dem Großknecht, dem Bauernsohn und Jesus Christus. Gegen das aufdringliche Werben der beiden ersten wehrt sie sich standhaft.

Als sie eines Tages die Wundmale Christi empfängt, wirkt sie Wunder an Kranken und wird zu einer bestaunten Touristenattraktion. Ruepp, der Bauernsohn, erscheint eines Nachts mit einer Teufelsmaske, schlägt Moid bewusstlos und vergewaltigt sie. Die Magd gerät nun in die Mühlen von Wissenschaft, Kirche und Gesetz. Moid, die sich keiner Schuld bewusst ist, glaubt einen Alptraum gehabt zu haben und wird von einem Professor der Medizin des Betrugs bezichtigt, als er eine Schwangerschaft feststellt. Der ebenfalls anwesende Monsignore führt einen Exorzismus durch. Doch mit den extremen Folgen hat keiner gerechnet …


Im Vorfeld der umstrittenen Uraufführung 1982 wurde „Stigma“ von der ahnungslosen Öffentlichkeit zum Skandalstück hochstilisiert. Der angekündigte Eklat fand nicht statt, das begeisterte Publikum erlebte eine spannende Liebeserklärung an den Glauben, die aber nicht mit Kritik an kirchlichen Missständen spart.


Die Geschichte Moids, deren rigorose Hingabe Staat und Kirche nicht dulden können, geht unter die Haut. Schonungslos und trotzdem feinsinnig, voll von Poesie. „Stigma“ wird zum Plädoyer für die Außenseiter der Gesellschaft.

Uhrzeit

Beginn: 14.11.2020 19:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Vereinshaus Mils
Schneeburgstraße 10, 6068 Mils
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Tickets & Preise

Eintrittspreis: € 12,00 Keine freie Platzwahl aufgrund von verschärften COVID-19-Maßnahmen

Veranstalter

Volksbühne Mils

BESCHREIBUNG

Inhalt

Moid, eine Dienstmagd, steht zwischen drei Männern: dem Großknecht, dem Bauernsohn und Jesus Christus. Gegen das aufdringliche Werben der beiden ersten wehrt sie sich standhaft.

Als sie eines Tages die Wundmale Christi empfängt, wirkt sie Wunder an Kranken und wird zu einer bestaunten Touristenattraktion. Ruepp, der Bauernsohn, erscheint eines Nachts mit einer Teufelsmaske, schlägt Moid bewusstlos und vergewaltigt sie. Die Magd gerät nun in die Mühlen von Wissenschaft, Kirche und Gesetz. Moid, die sich keiner Schuld bewusst ist, glaubt einen Alptraum gehabt zu haben und wird von einem Professor der Medizin des Betrugs bezichtigt, als er eine Schwangerschaft feststellt. Der ebenfalls anwesende Monsignore führt einen Exorzismus durch. Doch mit den extremen Folgen hat keiner gerechnet …


Im Vorfeld der umstrittenen Uraufführung 1982 wurde „Stigma“ von der ahnungslosen Öffentlichkeit zum Skandalstück hochstilisiert. Der angekündigte Eklat fand nicht statt, das begeisterte Publikum erlebte eine spannende Liebeserklärung an den Glauben, die aber nicht mit Kritik an kirchlichen Missständen spart.


Die Geschichte Moids, deren rigorose Hingabe Staat und Kirche nicht dulden können, geht unter die Haut. Schonungslos und trotzdem feinsinnig, voll von Poesie. „Stigma“ wird zum Plädoyer für die Außenseiter der Gesellschaft.