Die Grafische Sammlung der Tiroler Landesmuseen besitzt den weltweit größten Bestand an Tiroler Barockzeichnungen. Im Rahmen von „Ferdinandeum unterwegs“ werden diese barocken Preziosen – etwa von Paul Troger oder Simon Benedikt Faistenberger – im Innsbrucker Stadtarchiv/Stadtmuseum ausgestellt.
Die Zeichnungen waren zweckgebundene Arbeitsskizzen zur Vorbereitung von komplexen Projekten, etwa Deckenfresken, Altar- oder Bühnenbildern. Heute werden sie als hochkarätige Meisterwerke gesehen.
Das Kunstgeschehen der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Tirol wurde überwiegend von zugewanderten Künstlern bestimmt, wie etwa von dem aus Schwaben stammenden Paul Honegger. Die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts dominierten drei Tiroler Künstlerfamilien, namentlich die Familien Schor, Gumpp und Waldmann. Der Barock markiert den Versuch, die Welt als stabile Ganzheit zu begreifen. Der Titel „Weltentfaltung“ verweist auf die Falte, ein zentrales Stilelement des Barock. Falten machen sichtbar, wie die Wirklichkeit sich uns zu erkennen gibt: vielfältig, nichts ist endgültig entschieden, alles im Fluss – Kunst für heute.
Die Schau widmet sich diesen faltensatten Kunstwerken und wagt auch den Blick auf die Bergwelt, in deren Falten sich das barocke Kräftespiel von Verbergen und Enthüllen fortsetzt.
Zur Information: Aus konservatorischen Gründen werden die gezeigten Zeichnungen während der Laufzeit durch Faksimile oder andere Zeichnungen aus der Sammlung getauscht. Aus diesem Grund besteht die Ausstellung aus zwei Teilen: 27.3. – 26.6. sowie 13.7. – 26.10.26.
Die Grafische Sammlung der Tiroler Landesmuseen besitzt den weltweit größten Bestand an Tiroler Barockzeichnungen. Im Rahmen von „Ferdinandeum unterwegs“ werden diese barocken Preziosen – etwa von Paul Troger oder Simon Benedikt Faistenberger – im Innsbrucker Stadtarchiv/Stadtmuseum ausgestellt.
Die Zeichnungen waren zweckgebundene Arbeitsskizzen zur Vorbereitung von komplexen Projekten, etwa Deckenfresken, Altar- oder Bühnenbildern. Heute werden sie als hochkarätige Meisterwerke gesehen.
Das Kunstgeschehen der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Tirol wurde überwiegend von zugewanderten Künstlern bestimmt, wie etwa von dem aus Schwaben stammenden Paul Honegger. Die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts dominierten drei Tiroler Künstlerfamilien, namentlich die Familien Schor, Gumpp und Waldmann. Der Barock markiert den Versuch, die Welt als stabile Ganzheit zu begreifen. Der Titel „Weltentfaltung“ verweist auf die Falte, ein zentrales Stilelement des Barock. Falten machen sichtbar, wie die Wirklichkeit sich uns zu erkennen gibt: vielfältig, nichts ist endgültig entschieden, alles im Fluss – Kunst für heute.
Die Schau widmet sich diesen faltensatten Kunstwerken und wagt auch den Blick auf die Bergwelt, in deren Falten sich das barocke Kräftespiel von Verbergen und Enthüllen fortsetzt.
Zur Information: Aus konservatorischen Gründen werden die gezeigten Zeichnungen während der Laufzeit durch Faksimile oder andere Zeichnungen aus der Sammlung getauscht. Aus diesem Grund besteht die Ausstellung aus zwei Teilen: 27.3. – 26.6. sowie 13.7. – 26.10.26.