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"Threads" – ein Projekt der [Bildnerischen] Innsbruck im KG17
"Threads" – ein Projekt der [Bildnerischen] Innsbruck im KG17
"Threads" – ein Projekt der [Bildnerischen] Innsbruck im KG17
Ausstellungen
Ausstellungen

"Threads" – ein Projekt der [Bildnerischen] Innsbruck im KG17

BESCHREIBUNG

THREADS –  Formen des Verbundenseins

Das KG17 eröffnet am 28. Mai um 19 Uhr das fünfte ortsbezogene Kunstprojekt in der Turbinenhalle des historischen Wasserkraftwerks in Innsbruck/Mühlau, Kirchgasse 17.

Das Ausstellungsprojekt THREADS  ist eine KG17 Kooperation der [Bildnerischen] Innsbruck (Universität Mozarteum) und versteht sich als zweiphasige künstlerische Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Kraftwerk Mühlau als Ort und Resonanzraum. Ausgehend von seiner industriellen Vergangenheit und der Geschichte der Textilindustrie am Mühlauer Bach wird der Raum 2026 unter dem Blickwinkel textiler Strukturen neu befragt. Die Studierenden „nehmen den Faden auf“, um das Strukturelle des Textilen transmedial weiterzudenken – hin zu neuen Formen des Verbundenseins und der Ortsfindung.

Im Zentrum steht das Gewebe als Denkfigur für Vernetzung, Beziehung und gemeinschaftliche Prozesse. Aus queer-feministischen Perspektiven greifen die Arbeiten Impulse von Donna Haraway, Kae Tempest, Ursula K. Le Guin, Simone de Beauvoir und Emilia Roig auf und übersetzen diese in räumliche, sinnliche und mediale Formen. Verhandelt werden Beziehungsgeflechte, Freundschaften sowie die Sichtbarkeit weiblicher Akteur:innen in der Geschichte textiler Arbeit. Philosophische und literarische Stimmen verweben sich als Fäden in Video, Installation, Klang, (Mundart-) Lyrik und KI-basierten Prozessen. Besucher:innen sind eingeladen, Teil dieses Gewebes zu werden.

Parallel dazu entwickelt die Bildhauerei eine kollektive, raumgreifende Arbeit, die als intersektionaler Spinnprozess zwischen Produktion, Materialität und Architektur Übergänge sichtbar macht. Zwischen Architektur und Material entstehen Verbindungen, die den Ort durchlässig machen und seine Fragmentierung erfahrbar werden lassen.

Das Projekt steht zugleich im Kontext einer langjährigen Auseinandersetzung mit dem denkmalgeschützten Kraftwerk. Seit 2017 befindet sich das Kraftwerk KG17 im Besitz von Gerhard Kerschbaumer. Gemeinsam mit dem kulturnetzTirol und dessen Leiterin Mag. Helga Madera wurden bereits mehrere Kunstprojekte realisiert, die das Potenzial der Verbindung von Kunst, Forschung und Wissenschaft sichtbar machen.

In der ersten Phase wurde das Kraftwerk selbst zum Produktionskörper. Den Auftakt bildete die Lange Nacht der Forschung 2026 mit einem Vortrag von Katharina Cibulka, Gesprächen mit Studierenden und einer Lesung aus Kae Tempests Verbundensein. Bei den Tagen der offenen Ateliers am 9. und 10. Mai verwandelte sich der Ort in eine temporäre textile Produktionsstätte.

In der zweiten Phase verdichten sich diese Prozesse zur Ausstellung. Fragmente und Relikte aus dem Work-in-Progress verweben sich mit ortsspezifischen Eingriffen. Zwischen den massiven Turbinen entstehen leichte, durchlässige Strukturen, die die industrielle Schwere nicht aufheben, sondern durchdringen.

Den Schlussakkord bilden ein Vortrag der Textildesignerin Barbro Scholz sowie eine Performance des Künstlers Max Weisthoff am 8. Oktober 2026. Ergänzend findet eine Mundartperformance von Isabell Pscheider statt.

So entfaltet sich THREADS als offenes System – ein Gewebe, das sich nicht schließt, sondern fortwährend weiterwächst. Seine Form gewinnt das Geflecht erst im Durchqueren.

Eröffnung der Ausstellung THREADS

Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr

Öffnungszeiten

Sonntags, 16–19 Uhr

Finissage

Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr

Uhrzeit

Beginn: 08.10.2026 19:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Mühlau Kraftwerk
Kirchgasse 17, 6020 Innsbruck
in Google Maps anzeigen

Tickets & Preise

Eintritt frei

BESCHREIBUNG

THREADS –  Formen des Verbundenseins

Das KG17 eröffnet am 28. Mai um 19 Uhr das fünfte ortsbezogene Kunstprojekt in der Turbinenhalle des historischen Wasserkraftwerks in Innsbruck/Mühlau, Kirchgasse 17.

Das Ausstellungsprojekt THREADS  ist eine KG17 Kooperation der [Bildnerischen] Innsbruck (Universität Mozarteum) und versteht sich als zweiphasige künstlerische Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Kraftwerk Mühlau als Ort und Resonanzraum. Ausgehend von seiner industriellen Vergangenheit und der Geschichte der Textilindustrie am Mühlauer Bach wird der Raum 2026 unter dem Blickwinkel textiler Strukturen neu befragt. Die Studierenden „nehmen den Faden auf“, um das Strukturelle des Textilen transmedial weiterzudenken – hin zu neuen Formen des Verbundenseins und der Ortsfindung.

Im Zentrum steht das Gewebe als Denkfigur für Vernetzung, Beziehung und gemeinschaftliche Prozesse. Aus queer-feministischen Perspektiven greifen die Arbeiten Impulse von Donna Haraway, Kae Tempest, Ursula K. Le Guin, Simone de Beauvoir und Emilia Roig auf und übersetzen diese in räumliche, sinnliche und mediale Formen. Verhandelt werden Beziehungsgeflechte, Freundschaften sowie die Sichtbarkeit weiblicher Akteur:innen in der Geschichte textiler Arbeit. Philosophische und literarische Stimmen verweben sich als Fäden in Video, Installation, Klang, (Mundart-) Lyrik und KI-basierten Prozessen. Besucher:innen sind eingeladen, Teil dieses Gewebes zu werden.

Parallel dazu entwickelt die Bildhauerei eine kollektive, raumgreifende Arbeit, die als intersektionaler Spinnprozess zwischen Produktion, Materialität und Architektur Übergänge sichtbar macht. Zwischen Architektur und Material entstehen Verbindungen, die den Ort durchlässig machen und seine Fragmentierung erfahrbar werden lassen.

Das Projekt steht zugleich im Kontext einer langjährigen Auseinandersetzung mit dem denkmalgeschützten Kraftwerk. Seit 2017 befindet sich das Kraftwerk KG17 im Besitz von Gerhard Kerschbaumer. Gemeinsam mit dem kulturnetzTirol und dessen Leiterin Mag. Helga Madera wurden bereits mehrere Kunstprojekte realisiert, die das Potenzial der Verbindung von Kunst, Forschung und Wissenschaft sichtbar machen.

In der ersten Phase wurde das Kraftwerk selbst zum Produktionskörper. Den Auftakt bildete die Lange Nacht der Forschung 2026 mit einem Vortrag von Katharina Cibulka, Gesprächen mit Studierenden und einer Lesung aus Kae Tempests Verbundensein. Bei den Tagen der offenen Ateliers am 9. und 10. Mai verwandelte sich der Ort in eine temporäre textile Produktionsstätte.

In der zweiten Phase verdichten sich diese Prozesse zur Ausstellung. Fragmente und Relikte aus dem Work-in-Progress verweben sich mit ortsspezifischen Eingriffen. Zwischen den massiven Turbinen entstehen leichte, durchlässige Strukturen, die die industrielle Schwere nicht aufheben, sondern durchdringen.

Den Schlussakkord bilden ein Vortrag der Textildesignerin Barbro Scholz sowie eine Performance des Künstlers Max Weisthoff am 8. Oktober 2026. Ergänzend findet eine Mundartperformance von Isabell Pscheider statt.

So entfaltet sich THREADS als offenes System – ein Gewebe, das sich nicht schließt, sondern fortwährend weiterwächst. Seine Form gewinnt das Geflecht erst im Durchqueren.

Eröffnung der Ausstellung THREADS

Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr

Öffnungszeiten

Sonntags, 16–19 Uhr

Finissage

Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr