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"Erinnerungen" Museum Stift Stams
Ausstellungen
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"Erinnerungen" Museum Stift Stams

BESCHREIBUNG

Jakob Anton Bucher (1927-2012)

Jakob Anton Bucher ist ein wachsamer und sensibler Beobachter von menschlicher Existenz

und ein Bewunderer der Schöpfung. Seine Motive leben aus den Erinnerungen an Hoffnungen und Bedrohungen des Menschen oder an atmosphärische Naturstimmungen. Der Nachlass Buchers ist in seinen Heimatort Hopfgarten zurückgekehrt. In der Ausstellung dokumentieren 24 Hauptwerke aus den Sammlungen von Anton Pletzer und Peter Ainberger in Hopfgarten den künstlerischen Werdegang Buchers.

Nach der Malerausbildung bei Anton Kirchmayr in Innsbruck (1941-1946) studiert Bucher von 1947 bis 1954 Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Professor Sergius Pauser und erfährt bei ihm die Techniken alter Meister, die ihm für Kopieren von Werken von Dürer, Tizian, Velasquez, Rembrandt, Brueghel d. Ä. und Klimt dienlich ist. Buchers frühe Malauffassung steht parallel zum expressiven Form- und Farbkanon und zur Abstraktion. In seiner ersten großen Ausstellung 1971 im Österreichischen Museum für angewandte Kunst in Wien zeigt er Motive von dämonischen Welten. Bucher beendet abrupt diese Serie von Lasurmalereien und interpretiert Landschaftserinnerungen in faszinierenden Impressionen im Atelier.

Neue Möglichkeiten der Bildwirkung vermitteln der Wechsel von der Öl- zur Acrylmalerei. 1983 entstehen gewaltige Formbilder mit klangvoller Abstimmung des Kolorits und sensibler grafischer Linienführung. Man fühlt sich an Architekturfigurationen von Walter Pichler erinnert, an die tektonische Verstrebung von Körpern mit dem malerischen Raum. Dann tauchen monochrom volumenreiche Figurationen auf. Die „Totenwache“ ist wie ein Mahnmal für unser Dasein. Aktion und Gestik unterstreichen Körperformen und Raumvolumen. In den Neunzigerjahren sind expressive Kompositionen evident. Im „Höllensturz“ agieren die Körper wie Dämonen im Kampf um Gerechtigkeit.

Biografie

Am 12. Juni 1927 in Hopfgarten geboren. 1941/46 Ausbildung bei Toni Kirchmayr in Innsbruck. 1947-1954 Akademie in Wien bei S. Pauser und H. Boeckl. Meisterschulpreis und Füger-Medaille in Silber. 1963 USA-Reise. 1974 Mitglied des Leitenden Ausschusses der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Wien, 1975/77 deren Vize-Präsident. 1978 Verleihung der „Goldenen Ehrenmedaille“ des Künstlerhauses.

Zahlreiche Studienfahrten in den Nahen und Fernen Osten sowie nach Afrika. 1984 lässt er sich in Purbach am Neusiedlersee nieder. 1987 Verleihung des Beruftitels Professor. 1999 Verleihung des „Goldenen Lorbeers“ der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus, Wien. 2010 erscheint die Monografie „Jakob Anton Bucher“ im Folio Verlag, Wien-Bozen. Am 7. Oktober 2012 stirbt Jakob Anton Bucher in Wien.

Heute 09.06.2026 Mittwoch 10.06.2026 Donnerstag 11.06.2026 Freitag 12.06.2026 Samstag 13.06.2026 Sonntag 14.06.2026 Dienstag 16.06.2026 Mittwoch 17.06.2026 Donnerstag 18.06.2026 Freitag 19.06.2026 Samstag 20.06.2026 Sonntag 21.06.2026 Dienstag 23.06.2026 Mittwoch 24.06.2026 Donnerstag 25.06.2026 Freitag 26.06.2026 Samstag 27.06.2026 Sonntag 28.06.2026 Dienstag 30.06.2026 Mittwoch 01.07.2026 Donnerstag 02.07.2026 Freitag 03.07.2026 Samstag 04.07.2026 Sonntag 05.07.2026 Dienstag 07.07.2026 Mittwoch 08.07.2026 Donnerstag 09.07.2026 Freitag 10.07.2026 Samstag 11.07.2026 Sonntag 12.07.2026 Dienstag 14.07.2026 Mittwoch 15.07.2026 Donnerstag 16.07.2026 Freitag 17.07.2026 Samstag 18.07.2026 Sonntag 19.07.2026 Dienstag 21.07.2026 Mittwoch 22.07.2026 Donnerstag 23.07.2026 Freitag 24.07.2026 Samstag 25.07.2026 Sonntag 26.07.2026 Dienstag 28.07.2026 Mittwoch 29.07.2026 Donnerstag 30.07.2026 Freitag 31.07.2026 Samstag 01.08.2026 Sonntag 02.08.2026 Dienstag 04.08.2026 Mittwoch 05.08.2026 Donnerstag 06.08.2026 Freitag 07.08.2026 Samstag 08.08.2026 Sonntag 09.08.2026 Dienstag 11.08.2026 Mittwoch 12.08.2026 Donnerstag 13.08.2026 Freitag 14.08.2026 Samstag 15.08.2026 Sonntag 16.08.2026 Dienstag 18.08.2026 Mittwoch 19.08.2026 Donnerstag 20.08.2026 Freitag 21.08.2026 Samstag 22.08.2026 Sonntag 23.08.2026 Dienstag 25.08.2026 Mittwoch 26.08.2026 Donnerstag 27.08.2026 Freitag 28.08.2026 Samstag 29.08.2026 Sonntag 30.08.2026 Dienstag 01.09.2026 Mittwoch 02.09.2026 Donnerstag 03.09.2026 Freitag 04.09.2026 Samstag 05.09.2026 Sonntag 06.09.2026 Dienstag 08.09.2026 Mittwoch 09.09.2026 Donnerstag 10.09.2026 Freitag 11.09.2026 Samstag 12.09.2026 Sonntag 13.09.2026 Dienstag 15.09.2026 Mittwoch 16.09.2026 Donnerstag 17.09.2026 Freitag 18.09.2026 Samstag 19.09.2026 Sonntag 20.09.2026 Dienstag 22.09.2026 Mittwoch 23.09.2026 Donnerstag 24.09.2026 Freitag 25.09.2026 Samstag 26.09.2026 Sonntag 27.09.2026 Dienstag 29.09.2026 Mittwoch 30.09.2026

Uhrzeit

Beginn: 09.06.2026 10:00 – Ende: 09.06.2026 17:00

VERANSTALTUNGSORT

Stift Stams
Stiftshof 1, 6422 Stams
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BESCHREIBUNG

Jakob Anton Bucher (1927-2012)

Jakob Anton Bucher ist ein wachsamer und sensibler Beobachter von menschlicher Existenz

und ein Bewunderer der Schöpfung. Seine Motive leben aus den Erinnerungen an Hoffnungen und Bedrohungen des Menschen oder an atmosphärische Naturstimmungen. Der Nachlass Buchers ist in seinen Heimatort Hopfgarten zurückgekehrt. In der Ausstellung dokumentieren 24 Hauptwerke aus den Sammlungen von Anton Pletzer und Peter Ainberger in Hopfgarten den künstlerischen Werdegang Buchers.

Nach der Malerausbildung bei Anton Kirchmayr in Innsbruck (1941-1946) studiert Bucher von 1947 bis 1954 Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Professor Sergius Pauser und erfährt bei ihm die Techniken alter Meister, die ihm für Kopieren von Werken von Dürer, Tizian, Velasquez, Rembrandt, Brueghel d. Ä. und Klimt dienlich ist. Buchers frühe Malauffassung steht parallel zum expressiven Form- und Farbkanon und zur Abstraktion. In seiner ersten großen Ausstellung 1971 im Österreichischen Museum für angewandte Kunst in Wien zeigt er Motive von dämonischen Welten. Bucher beendet abrupt diese Serie von Lasurmalereien und interpretiert Landschaftserinnerungen in faszinierenden Impressionen im Atelier.

Neue Möglichkeiten der Bildwirkung vermitteln der Wechsel von der Öl- zur Acrylmalerei. 1983 entstehen gewaltige Formbilder mit klangvoller Abstimmung des Kolorits und sensibler grafischer Linienführung. Man fühlt sich an Architekturfigurationen von Walter Pichler erinnert, an die tektonische Verstrebung von Körpern mit dem malerischen Raum. Dann tauchen monochrom volumenreiche Figurationen auf. Die „Totenwache“ ist wie ein Mahnmal für unser Dasein. Aktion und Gestik unterstreichen Körperformen und Raumvolumen. In den Neunzigerjahren sind expressive Kompositionen evident. Im „Höllensturz“ agieren die Körper wie Dämonen im Kampf um Gerechtigkeit.

Biografie

Am 12. Juni 1927 in Hopfgarten geboren. 1941/46 Ausbildung bei Toni Kirchmayr in Innsbruck. 1947-1954 Akademie in Wien bei S. Pauser und H. Boeckl. Meisterschulpreis und Füger-Medaille in Silber. 1963 USA-Reise. 1974 Mitglied des Leitenden Ausschusses der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Wien, 1975/77 deren Vize-Präsident. 1978 Verleihung der „Goldenen Ehrenmedaille“ des Künstlerhauses.

Zahlreiche Studienfahrten in den Nahen und Fernen Osten sowie nach Afrika. 1984 lässt er sich in Purbach am Neusiedlersee nieder. 1987 Verleihung des Beruftitels Professor. 1999 Verleihung des „Goldenen Lorbeers“ der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus, Wien. 2010 erscheint die Monografie „Jakob Anton Bucher“ im Folio Verlag, Wien-Bozen. Am 7. Oktober 2012 stirbt Jakob Anton Bucher in Wien.