Das Schöpferische als Lebenselixier
Leonard Lorenz
Skulpturen und Gemälde aus sechs Jahrzehnten
Leonard Lorenz, Münchner Künstler mit Osttiroler Wurzeln, hat in der Vergangenheit u. a. in Rom, Paris, Berlin, New York und Wien ausgestellt. Diesen Sommer ist er mit einem Auszug aus seinem umfangreichen Lebenswerks zu Gast im Pfleghaus in Anras.
In der Ausstellung in den historischen Räumen des Pfleghauses sind Malerei und Skulptur gleichermaßen vertreten. Dabei wird nicht nur seine Entwicklung, sondern auch seine einzigartige künstlerische Herangehensweise sichtbar und erlebbar:
Mehrere Perspektiven gleichzeitig darzustellen und sie doch zu einer Ganzheit zu verschmelzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die malerischen Werke. Bei den Skulpturen verliert das Material seine Schwere, die Materie beginnt zu schweben und zu vibrieren, ihre Oberfläche atmet und lebt. Nichts ist starr und tot und plump an diesen Bildwerken. Da ist, um mit Rilke zu reden, „keine Stelle, die Dich nicht ansieht ….“.
„Die Anordnung der Kunstwerke“, so Lilly Papsch im Osttiroler Boten, „folgte einem ausgetüftelten Konzept. Der Besucher wird auf seinem Wandelgang durch die hohen und großen Räume Überraschendes erleben: die mitreißend gemalten Windräume, die aus dem Holz gelöste Träne, den eleganten Gang der Schreitenden, den einer Brücke gleichenden Ausfallschritt einer mächtigen Bronzefigur und die Unendliche Liebe, die sich in Spiegelbildern ins Uferlose vermehrt. Das Organische wird getragen von der Geometrie, das Kräftige stützt das Fragile. Der Künstler nimmt den Betrachter vom sicheren Ufer mit hinein in den magischen Fluss des Schöpferischen.“ Um ihn dann inspiriert und beglückt wieder in seinen Alltag zu entlassen.
Das Schöpferische als Lebenselixier
Leonard Lorenz
Skulpturen und Gemälde aus sechs Jahrzehnten
Leonard Lorenz, Münchner Künstler mit Osttiroler Wurzeln, hat in der Vergangenheit u. a. in Rom, Paris, Berlin, New York und Wien ausgestellt. Diesen Sommer ist er mit einem Auszug aus seinem umfangreichen Lebenswerks zu Gast im Pfleghaus in Anras.
In der Ausstellung in den historischen Räumen des Pfleghauses sind Malerei und Skulptur gleichermaßen vertreten. Dabei wird nicht nur seine Entwicklung, sondern auch seine einzigartige künstlerische Herangehensweise sichtbar und erlebbar:
Mehrere Perspektiven gleichzeitig darzustellen und sie doch zu einer Ganzheit zu verschmelzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die malerischen Werke. Bei den Skulpturen verliert das Material seine Schwere, die Materie beginnt zu schweben und zu vibrieren, ihre Oberfläche atmet und lebt. Nichts ist starr und tot und plump an diesen Bildwerken. Da ist, um mit Rilke zu reden, „keine Stelle, die Dich nicht ansieht ….“.
„Die Anordnung der Kunstwerke“, so Lilly Papsch im Osttiroler Boten, „folgte einem ausgetüftelten Konzept. Der Besucher wird auf seinem Wandelgang durch die hohen und großen Räume Überraschendes erleben: die mitreißend gemalten Windräume, die aus dem Holz gelöste Träne, den eleganten Gang der Schreitenden, den einer Brücke gleichenden Ausfallschritt einer mächtigen Bronzefigur und die Unendliche Liebe, die sich in Spiegelbildern ins Uferlose vermehrt. Das Organische wird getragen von der Geometrie, das Kräftige stützt das Fragile. Der Künstler nimmt den Betrachter vom sicheren Ufer mit hinein in den magischen Fluss des Schöpferischen.“ Um ihn dann inspiriert und beglückt wieder in seinen Alltag zu entlassen.