Diese Performance findet im öffentlichen Raum statt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Reserviere dir jetzt schon einen Platz, um diese Information nicht zu verpassen!
Interlude ist eine Performance über ein Maskottchen, das nach einer weiteren Schicht, in der es Passant*innen unterhalten hat, in den Ruhezustand zurückkehrt und wieder zu sich selbst finden möchte. Doch den Bedingungen, in denen es sich befindet, kann es nicht entkommen: Ein Publikum ist anwesend und wartet darauf, dass etwas geschieht. Der Raum bietet zwar einen vorübergehenden Rückzugsort, doch selbst Momente des Rückzugs bleiben vom Blick der anderen geprägt. Was als Pause beginnt, gleitet nach und nach wieder in eine Performance über. Im Inneren des Kostüms entsteht ein weiterer Raum – ein Zwischenbereich, der sich ständig zwischen Verbergen und Sichtbarwerden bewegt.
Aus Fragmenten einstudierter Choreografien, performativer Muster, nachhallender Momente, Frustrationen und mehr oder weniger schüchternen Versuchen der Annäherung entsteht ein Tanz, der zwischen Kontrolle und Entgrenzung oszilliert. Allmählich tritt die Figur einer törichten Ratte hervor und eröffnet einen Raum für ungeplante Bewegungen. Im Spiel mit den eigenen Begrenzungen entstehen neue Möglichkeiten – im Zwischenraum, im Kostüm und in der Bewegung selbst.
In diesem Prozess befanden sich die Ratte und Julie Carrere in einem fortwährenden Aushandeln ihrer Beziehung zueinander, zu den Räumen, die sie durchquerten, und zu den angenommenen Erwartungen eines imaginären Publikums. Dieser Kreislauf findet seinen Abschluss im Moment des Beobachtetwerdens: Verbindung entsteht durch vertraute Gesten, einen Blick, den Klang eines entfernten Liedes, räumliche Nähe oder den Wind, der durch die geöffneten Fenster streicht.
Performance, Choreografie, Musik: Julie Carrere
Kostüm: Elena Louise Bastert Feuerhake
Unterstützung Kostüm: Keer Feng
Unterstützung Dramaturgie: Jette Büchsenschütz
Partner Konversation: Brad Nath
VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate im BRUX, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten.
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Interlude ist eine Performance über ein Maskottchen, das nach einer weiteren Schicht, in der es Passant*innen unterhalten hat, in den Ruhezustand zurückkehrt und wieder zu sich selbst finden möchte. Doch den Bedingungen, in denen es sich befindet, kann es nicht entkommen: Ein Publikum ist anwesend und wartet darauf, dass etwas geschieht. Der Raum bietet zwar einen vorübergehenden Rückzugsort, doch selbst Momente des Rückzugs bleiben vom Blick der anderen geprägt. Was als Pause beginnt, gleitet nach und nach wieder in eine Performance über. Im Inneren des Kostüms entsteht ein weiterer Raum – ein Zwischenbereich, der sich ständig zwischen Verbergen und Sichtbarwerden bewegt.
Aus Fragmenten einstudierter Choreografien, performativer Muster, nachhallender Momente, Frustrationen und mehr oder weniger schüchternen Versuchen der Annäherung entsteht ein Tanz, der zwischen Kontrolle und Entgrenzung oszilliert. Allmählich tritt die Figur einer törichten Ratte hervor und eröffnet einen Raum für ungeplante Bewegungen. Im Spiel mit den eigenen Begrenzungen entstehen neue Möglichkeiten – im Zwischenraum, im Kostüm und in der Bewegung selbst.
In diesem Prozess befanden sich die Ratte und Julie Carrere in einem fortwährenden Aushandeln ihrer Beziehung zueinander, zu den Räumen, die sie durchquerten, und zu den angenommenen Erwartungen eines imaginären Publikums. Dieser Kreislauf findet seinen Abschluss im Moment des Beobachtetwerdens: Verbindung entsteht durch vertraute Gesten, einen Blick, den Klang eines entfernten Liedes, räumliche Nähe oder den Wind, der durch die geöffneten Fenster streicht.
Performance, Choreografie, Musik: Julie Carrere
Kostüm: Elena Louise Bastert Feuerhake
Unterstützung Kostüm: Keer Feng
Unterstützung Dramaturgie: Jette Büchsenschütz
Partner Konversation: Brad Nath
VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate im BRUX, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten.