Die Sonderausstellung ist in Kooperation mit der brasilianischen Ethnomykologin Mariana Villani entstanden. Begleitend sind in der Cafeteria des archeoParc-Besucherzentrums Mixed-Media-Arbeiten der britisch-amerikanischen Künstlerin Jana Nicole zu sehen.
„Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere. Sie bilden ein eigenes Reich, die Pilzflora oder Funga.“ erzählt die Ethnomykologin und Agrarökologin Mariana Villani aus Cardiff (UK). Sie hat zusammen mit der archeoParc-Leiterin Johanna Niederkofler und ihrem Team die Ausstellung gestaltet. „Die Verwendung von Pilzen durch unsere Vorfahren nachzuvollziehen, ist schwierig. Pilze konservieren sich schlecht und fanden außerdem lange Zeit wenig Beachtung in der wissenschaftlichen Forschung.“ sagt Villani. „Ötzi, der über 5.300 Jahre lang im Eis konserviert war, bietet einen seltenen Einblick in das Pilz-Wissen der prähistorischen Europäer.“ so Villani weiter. Sie forscht derzeit an der Universität Cardiff und am botanischen Forschungszentrum Kew Gardens im Südwesten Londons. Im Vorjahr war Villani für einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt im archeoParc zu Gast.
„Mariana Villani hat sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Pilzen, Ökosystemen und traditionellem Wissen beschäftigt, unter anderem im brasilianischen Nationalpark Chapada Diamantina und bei indigenen Gemeinschaften in Nordamerika.“ berichtet Johanna Niederkofler, die sich über die inspirierende Zusammenarbeit mit Mariana Villani ebenso wie mit Jana Nicole und deren beider Beitrag zur ökologischen Bildung freut.
Die Ausstellung ergänzen Arbeiten der britisch-amerikanischen Künstlerin Jana Nicole. Sie verbinden fotografische Elemente mit handgezeichneten Bildern zu leuchtenden Kompositionen. „Jana Nicoles Arbeiten feiern die vielschichtige Schönheit von Flora, Fauna und Pilzen ober und unter der Erde.“ sagt Niederkofler. „Sie offenbaren ein lebendiges Mosaik der Artenvielfalt und verdeutlichen die entscheidende Rolle, die Pilze für das Leben, die Kultur und das Überleben in alpinen Umgebungen spielen.“ ergänzt Jana Nicole, die mit ihren Arbeiten Umweltbewusstsein stärken möchte.
Die Ausstellungen eröffnen wird am Samstag der Schnalser Bürgermeister Peter Grüner, welcher gleichzeitig der Präsident des archeoParc-Trägervereins ist. Im Anschluss an die Eröffnung laden die Gestalterinnen zu einer Kurzführung und der Museumsverein zum Umtrunk ein. Die Ausstellungen sind bis zum 6. November während der Öffnungszeiten des archeoParc-Besucherzentrums täglich geöffnet. Begleitend finden Veranstaltungen statt, so etwa am Tag der Eröffnung ein Workshop zur Herstellung von Papier aus getrockneten Pilzen. Die Ausstellung und alle Veranstaltungen des archeoParc werden von der Gemeinde Schnals und der Provinz Bozen finanziell unterstützt.
Jeden Donnerstag 14-17 Uhr Aktionsnachmittag für Kinder und um 16 Uhr Kurzführung mit Aperitif
Die Sonderausstellung ist in Kooperation mit der brasilianischen Ethnomykologin Mariana Villani entstanden. Begleitend sind in der Cafeteria des archeoParc-Besucherzentrums Mixed-Media-Arbeiten der britisch-amerikanischen Künstlerin Jana Nicole zu sehen.
„Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere. Sie bilden ein eigenes Reich, die Pilzflora oder Funga.“ erzählt die Ethnomykologin und Agrarökologin Mariana Villani aus Cardiff (UK). Sie hat zusammen mit der archeoParc-Leiterin Johanna Niederkofler und ihrem Team die Ausstellung gestaltet. „Die Verwendung von Pilzen durch unsere Vorfahren nachzuvollziehen, ist schwierig. Pilze konservieren sich schlecht und fanden außerdem lange Zeit wenig Beachtung in der wissenschaftlichen Forschung.“ sagt Villani. „Ötzi, der über 5.300 Jahre lang im Eis konserviert war, bietet einen seltenen Einblick in das Pilz-Wissen der prähistorischen Europäer.“ so Villani weiter. Sie forscht derzeit an der Universität Cardiff und am botanischen Forschungszentrum Kew Gardens im Südwesten Londons. Im Vorjahr war Villani für einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt im archeoParc zu Gast.
„Mariana Villani hat sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Pilzen, Ökosystemen und traditionellem Wissen beschäftigt, unter anderem im brasilianischen Nationalpark Chapada Diamantina und bei indigenen Gemeinschaften in Nordamerika.“ berichtet Johanna Niederkofler, die sich über die inspirierende Zusammenarbeit mit Mariana Villani ebenso wie mit Jana Nicole und deren beider Beitrag zur ökologischen Bildung freut.
Die Ausstellung ergänzen Arbeiten der britisch-amerikanischen Künstlerin Jana Nicole. Sie verbinden fotografische Elemente mit handgezeichneten Bildern zu leuchtenden Kompositionen. „Jana Nicoles Arbeiten feiern die vielschichtige Schönheit von Flora, Fauna und Pilzen ober und unter der Erde.“ sagt Niederkofler. „Sie offenbaren ein lebendiges Mosaik der Artenvielfalt und verdeutlichen die entscheidende Rolle, die Pilze für das Leben, die Kultur und das Überleben in alpinen Umgebungen spielen.“ ergänzt Jana Nicole, die mit ihren Arbeiten Umweltbewusstsein stärken möchte.
Die Ausstellungen eröffnen wird am Samstag der Schnalser Bürgermeister Peter Grüner, welcher gleichzeitig der Präsident des archeoParc-Trägervereins ist. Im Anschluss an die Eröffnung laden die Gestalterinnen zu einer Kurzführung und der Museumsverein zum Umtrunk ein. Die Ausstellungen sind bis zum 6. November während der Öffnungszeiten des archeoParc-Besucherzentrums täglich geöffnet. Begleitend finden Veranstaltungen statt, so etwa am Tag der Eröffnung ein Workshop zur Herstellung von Papier aus getrockneten Pilzen. Die Ausstellung und alle Veranstaltungen des archeoParc werden von der Gemeinde Schnals und der Provinz Bozen finanziell unterstützt.
Jeden Donnerstag 14-17 Uhr Aktionsnachmittag für Kinder und um 16 Uhr Kurzführung mit Aperitif